Modellprojekt „Energiehaus“ im ISEK 2030 der Stadt Aken (Elbe)

Erzeugung und Speicherung von Solarstrom
 
Optimierungspotentiale für Fernwärme
Umnutzung der Elbeschule
ISEK steht für „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“. Der nachfolgende Auszug entspricht dem Beschluss des Stadtrates vom November 2016.
Beginn des Auszuges aus dem ISEK:
Alternativ zum Rückbau prüft die Stadt Aken (Elbe) die Möglichkeiten zur Umnutzung der ehemaligen „Elbe-Schule“ zu einem Energiehaus (Energieknoten oder Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien). Die AfEU e.V. erarbeitet hierzu gegenwärtig eine Machbarkeitsstudie. Eine mögliche Realisierung des „Energie-Hauses“ soll durch und auf Kosten privater Dritte erfolgen. Weiterhin ist die Sanierung der Sporthalle mit umliegenden Freianlagen vorgesehen. Sollte der Landkreis Anhalt-Bitterfeld weiterhin das Ziel verfolgen, die Sporthalle der ehemaligen Sekundarschule (Straße des Friedens 4) an die Stadt zu übertragen, wären vorher die hierfür notwendigen Übernahmebedingungen (Auflösung des bestehenden Sanierungsstaus, etc.) zu klären.

Ziele der Machbarkeitsstudie für das Energie-Haus
1. Vorschläge zur technischen Ausstattung der ehemaligen Elbeschule, ihres Hofes und Daches mit Einrichtungen der erneuerbaren Energien wie Elektroakkumulatoren, Wechselrichter, Gleichrichter, Wasserelektrolyseur, Brennstoffzellen, Solar-module, Windkonvertern, Wärmepumpe, Warmwasserspeicher, Kraft-Wärme-Kopplung sowie ihre Einbindung in die vorhandene Infrastruktur (HKW, Trafostation, Abwassersystem)
2. Entwurf des Photovoltaik-Systems und der Stromspeicherung für den Eigenbedarf im Neubaugebiet und zum Einspeisen ins Netz zwecks Harmonisierung von Angebot und Nachfrage an Elektroenergie sowie die Entwicklung daraus resultierender Energiedienstleistungen, bspw. zur Erschließung neuer Geschäftsfelder der Stadtwerke
3. Hinweise für die spätere Einbindung der geplanten Solarparks auf den Altdeponien in Chörau und Aken
4. Konzipierung der Abwärmenutzung aus Abwasser zur Unterstützung der Warmwasserversorgung durch die Stadtwerke
5. Beschreibung des Zusammenwirkens von Kesselhaus der Stadtwerke und den Einrichtungen der Elbeschule zur Effektivitätssteigerung und Kostensenkung der Warmwasserversorgung
6. Vorschläge über die elektrolytische Wasserstofferzeugung und -Verwertung (incl. Rückverstromung durch Brennstoffzellen)
7. Erarbeitung von Grundfließbildern, Energieflussdiagrammen und Verfahrensfließbildern der vorgeschlagenen Systeme
8. Abschätzung der vorläufigen Investitionskosten und Ermittlung der Amortisationszeiten der zum Einsatz kommenden Technologien
9. Vorschläge über weiterführende Arbeiten
Ende des Auszuges

Anmerkung des AfEU e.V.

Hervorzuheben ist, dass eine mögliche Realisierung des Energiehauses auf Kosten privater Dritter erfolgen soll. Folglich fällt den Stadträten/Innen die ehrenvolle Aufgabe zu, durch ihre öffentlich zugänglichen Äußerungen in Stadtratssitzungen und dessen Ausschüssen diesem Ziel zu dienen und ein investitionsfreudiges Klima zu schaffen. Die Perspektivplanung der Stadt Aken im ISEK 2030 und ihre Präsens im Internet www.aken.de liefern dafür zahlreiche Argumente.
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