Burg & Schloss Allstedt jetzt in einem Heft

Das Titelblatt des Museumsführers
Allstedt. Ein 32 Seiten umfassender Museumsführer ist jetzt im Berliner Verlag „Monumente & Menschen“ erschienen. Verfasst hat das kleine Büchlein Museumschef Adrian Hartke, die Fotos steuerten sechs verschiedene Bildautoren bei.
Der geneigte Leser des ersten Museumsführers für das Allstedter Kleinod erfährt in dem handlichen Heft so ziemlich alles über die Burg- und Schlossanlage am Tor zur Goldenen Aue. Das reichlich bebilderte Heft nimmt den Leser mit auf einen kleinen Rundgang duch die Schlossgemäuer, macht Lust auf mehr und ist gleichzeitig ein erster Exkurs in die Geschichte – von der Zeit der Ottonen, über die Wirkungsstätte Thomas Müntzers bis zu Goethes Aufenthalt in Allstedt, der als Staatsminister des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach hier immer mal nach dem Rechten schaute und sich sogar um Pferdezucht und Holzeinschlag kümmerte.
Eine Würdigung findet auch die Burgküche. Die im 15. Jahrhundert entstand und einen der größten Kaminschlote im deutschen Burgenbau verfügt. Ebenso im Fokus des kleinen Museumsführers steht die barocke Schlosskapelle, die noch heute wie die historische Burgküche auch, eine Bühne der regionalen Kleinkunst ist.
Apropos Kunst und Kultur. Einige Hinweise mehr zum vielfältigen kulturellen Angebot auf Burg & Schloss hätten dem Heft sicher gut getan. Denn wo findet man in einem Museum eine solche Vielfalt an Kunst und Kultur?
Interessant ist die Chronik, die im Jahre 780 mit der Ersterwähnung von „Alstedi“ beginnt und 1989 mit einem Hinweis auf die Feier zum 500. Geburtstag von Thomas Müntzer endet.
Das Heft kostet vier Euro und ist über die ISBN-Nummer 978-3-93609-91-9 auch im Buchhandel erhältlich.
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