Endspurt im künftigen Sangerhäuser Sportpark

Plan, Messband und Fäustel - gehören zu den wichtigen Utensilien des Poliers auf dem Bau.
Sangerhausen. Das dürfte nicht nur die Sportler in Sangerhausen und Umgebung interessieren. Bei der Sanierung des Friesenstadions hat es einen richtigen Ruck gegeben. Täglich ändert sich der Anblick der Sportanlage, nun sind bereits mehr als die Konturen der Wettkampf- und Trainingsanlagen zu sehen. Alles, was in die Erde musste, ist verlegt: Wasserleitung, Stromkabel und Drainage, damit bei Regen, die Tartananlage schön trocken bleibt.
Nun wird auch sichtbar wie sich die Laufbahnen gestalten. Auf der Zielgeraden werden sechs Sprintbahnen (100 und 110 Meter Hürden) angelegt, die 400-Meterrunden um das Spielfeld werden einmal aus vier Bahnen bestehen. Bereits verlegte Borde trennen die künftigen Laufbahnen von der drei Meter breiten Skaterbahn. Ein Fußballstadion mit Leichtathletikanlage und Skaterbahn dürfte übrigens weit und breit einmalig sein und bietet auch so genannten Volksportlern gute Möglichkeiten für den Freizeitsport. Eine Lichtanlage wird sogar bei Dunkelheit für gute Sicht auf der Bahn sorgen.
Inzwischen haben an der Weitsprunganlage (Nordkurve) und an der Wurfanlage (Südkurve) die Mitarbeiter der Allstedter Firma John damit begonnen, die Rasenflächen anzulegen. Ein Gemisch aus Mutterboden, Humus und einer Beimischung von Territ (sorgt für die Speicherung von Feuchtigkeit) ist bereits aufgebracht und lässt erahnen wie sich die Anlage später einmal präsentiert. Auch rund um die Weitsprunganlage ist die künftige Rasenfläche schon zu sehen. Die John-Mitarbeiter haben schon den Grassamen ausgesät. Erneuert wurden auch kleine Flecken im Fußballrasen so dass sich im Frühjahr der durch die Bauarbeiten am Rand zur Laufbahn ramponierte Rasen wieder im frischen Grün präsentieren wird.
Nach dem Kälteeinbruch dieser Tage hoffen die Bauleute von UT Sangerhausen und vom Bauhof noch einmal auf besseres Wetter. In der 45. Kalenderwoche soll nämlich - wenn alles klappt - die Bitumenschicht aufgebracht werden. Darauf wird später, wahrscheinlich erst im Frühjahr, von einer Spezialfirma der rote Kunststoffbelag auf die Laufbahnen gegossen.
Die Leichtathleten des ASV Sangerhausen freuen sich jedenfalls im nächsten Frühjahr auf optimale Trainingsbedingungen. In der vom Leichtathletikverband Sachsen-Anhalt für gute Nachwuchsarbeit mit dem Prädikat „Leistungsstützpunkt“ ausgezeichneten ASV-Abteilung trainieren derzeit mehr als 60 Nachwuchstalente unter der fachkundigen Anleitung von neun erfahrenen Trainern und Übungsleitern.
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