Frischekur für Sangerhäuser Friesenstadion

Arbeiten an der künftigen Sprintbahn.
Mit Spannung verfolgen vor allem die Nachwuchstalente des Athletischen Sportvereins Sangerhausen (ASV) die Arbeiten im Sangerhäuser Friesenstadion. Die traditionelle Sportstätte der Rosenstadt war bislang nur Trainings- und Spielstätte der Fußballer des VfB. Jetzt sind dort auch die Leichtathleten zu Hause. Die Aschenbahn aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat ausgedient.
Bauleute eines Sangerhäuser Unternehmens sanieren das Stadion derzeit. In der ersten Ausbaustufe werden eine Tartanbahn sowie eine Skaterbahn gebaut. Zudem erhalten die Leichtathleten moderne Anlagen für Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und eine Speerwurfanlage.
Speerwerfen hat im Friesenstadion übrigens eine lange Tradition. Silke Renk, 1992 Olympiasiegerin im Speerwurf hatte hier zu DDR-Zeiten trainiert, ihre ersten Würfe absolviert und später zur Sportschule in halle delegiert worden.
Im nächsten Jahr soll noch eine etwa 800 Meter lange Crosstrecke im Stadionbereich angelegt werden.
Die Modernisierung des Friesenstadions kostet rund 690.000 Euro.
Zu den Fotos: Die Konturen der neuen Weitsprunganlage in der Nordkurve sind bereits sichtbar. In der Südkurve entstehen eine Hochsprunganlage und die Anlaufbahn für Speer- und Ballwurf. Auf der späteren Sprintbahn werden bereits die Trennungselemente zur künftigen Skaterbahn eingebaut.
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