Eine Stichsäge finden, die hält, was Sie verspricht

Schon längst nicht mehr greifen nur Schreiner regelmäßig auf Stichsägen zurück, sondern auch Heimwerker. Aber wie findet man eine gute Stichsäge? Dank Internet kann man sich heutzutage einen guten Überblick über die jeweiligen Produkteigenschaften verschaffen.

Einerseits gibt es Universalsägeblätter, mit denen sich unterschiedliche Stoffe durchtrennen lassen. Andererseits bietet der Handel aber auch Sägeblätter an, die für bestimmte Stoffgruppen (wie zum Beispiel Weich- und Hartholz oder Kunststoffteile) einsetzbar sind.

Je besser das Sägeblatt auf die Stoffeigenschaften abgestimmt ist, umso bessere Schnittergebnisse darf man erwarten.

Für das, was früher mühsam mithilfe einer Hand-Stichsäge und dem zugehörigen Sägeblatt erledigt wurde, kann man sich heute praktischerweise einer elektrischen Stichsäge bedienen. Die Funktionsweise einer elektrischen Stichsäge ist Folgende:
Das einseitig eingespannte Sägeblatt wird vertikal auf- und ab bewegt; die Zähne des Sägeblatts befinden sich an der Vorderseite. Wunschgemäß kann das Sägeblatt am Rand oder inmitten einer Bohrung des Werkstücks angesetzt werden. Der Motor der Säge bewirkt ein gleitendes, gleichmäßiges Schneiden.

Unterschiedliche Produkteigenschaften

Ein Unterschied der auf dem Markt erhältlichen Stichsägen besteht in der Bauform: Es gibt Stichsägen mit einem Bügelgriff und Stichsägen mit einem Knaufgriff.

Während der Bügelgriff ein sicheres Halten ermöglicht, bietet der Knaufgriff den Vorteil der besseren Kontrolle des Werkstücks. Überdies gestattet es ein Gerät mit Knaufgriff, Sägearbeiten über Kopf auszuführen.

Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen elektrischen Stichsägen ist die mögliche Pendelhubeinstellung. Anders als bei einer einfachen elektrischen Stichsäge erfolgt die Sägebewegung nicht nur ausschließlich in vertikaler, sondern auch in horizontaler Richtung.

Diese tendenziell kreisförmige Bewegung bewirkt raschere gerade Schnitte: Ein umso schnelleres Sägen ist möglich, je stärker der Pendelhub ist. Präzisere Schnitte hingegen sind mit einem geringeren Pendelhub zu erzielen. Übrigens verfügen mittlerweile immer mehr Stichsägen über einen Splitterschutz.

Darüber hinaus sind viele Stichsägen so beschaffen, dass das Eindringen in das Werkstück möglich ist, ohne zuvor entsprechend vorgebohrt zu haben. Einen Vergleich von Stichsägen mit und ohne Pendelhub findet man unter anderem auf dieser Vergleichsseite.

Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Stichsäge

Mal eben ein vermeintliches Schnäppchen in Form einer qualitativ minderwertigen Stichsäge mitzunehmen, ist nicht allzu ratsam. An der betreffenden Stichsäge werden Sie vermutlich kürzer Freude haben, als erwartet.

Deshalb sollte man sich vor Anschaffung einer Stichsäge überlegen, was man hauptsächlich zu sägen hat – und wie die zu bearbeitenden Teile zu handhaben sind.

Dementsprechend wählt man eine Stichsäge aus, die folgenden Anforderungen gerecht wird:


  • geprüfte Qualität (näheres unter: http://label-online.de/)

  • variable Hubzahl

  • gute Handhabbarkeit (bevorzugte Griffvariante)

  • ausreichende (materialabhängige) Schnitttiefe

  • gegebenenfalls integrierte Absaugeinrichtung

  • wenigstens 600 Watt Nennaufnahmeleistung



Sofern Sie beabsichtigen, das Sägeblatt der Stichsäge häufiger zu wechseln, ist es sinnvoll, sich für ein Gerät zu entscheiden, das einen raschen Blattwechsel ermöglicht. Dafür kann ein unabhängiges Online-Vergleichsportal für Handwerk und Hobbybastler hilfreich sein.
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