Treppenlifte – stehen oder sitzen

(Foto: Antranias / pixabay.com)

Die Anzahl der Menschen mit Behinderungen in Deutschland steigt. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamts stieg die Anzahl behinderter Menschen von 2009 bis 2013 um rund 7 Prozent. 73 Prozent davon sind älter als 55 Jahre.

Damit sind es überproportional ältere Menschen, die an Behinderungen leiden. Einen großen Anteil haben dabei auch Gehbehinderungen, bzw. Mehrfachbehinderungen.

Behinderten und älteren Bürgern sollte die Teilhabe am sozialen, gesellschaftlichen Leben so weit wie möglich erleichtert werden. Die moderne Technik bietet ausreichende Lösungen an, die von modernen Gehhilfen, über leichte, wendige Rollstühle bis zum Treppenlift reichen.

Treppenlifte sind eine bewährte Mobilitätshilfe für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen. Zu begrüßen ist, dass es hier neue Entwicklungen gibt, die persönliche Einschränkungen noch besser berücksichtigen können. Viele Senioren haben Probleme beim Aufstehen aus der sitzenden Position.

Der gelenkschonende Treppenlift


Zu neu vorgestellten Treppenliftmodellen gehört ein Sattelsitzlift, der wahlweise stehend, tief oder hoch sitzend genutzt werden kann. Der stufenlos einstellbare Sattelsitz kann so gestellt werden, dass Nutzer halb sitzend oder auf der Plattform stehend die Treppe überwinden können. Die Konstruktion berücksichtigt Menschen mit Gelenkerkrankungen und Wirbelsäulenschädungen.

Entwickelt wurden auch Treppenlifte, die noch stromsparender zu nutzen sind und solche, die bis zu einem Gewicht von 160 kg ausgelegt sind. Bisher wurde die Tragkraft der Sitzlifte mit etwa höchstens 120 kg angegeben. Allerdings leiden gerade Menschen mit stark eingeschränkter Mobilität als Folge der Bewegungshemmungen unter Übergewicht. Bisherige Modelle war Personen mit einem Gewicht von 120 kg bis 160 kg einfach nicht nutzbar.

Die neuen Modelle ermöglichen es noch mehr Menschen, selbstständig und ohne fremde Hilfe problemlos die Treppe zu überwinden. Das ermöglicht mehr selbstbestimmte Aktivitäten und mehr spontane Unternehmungen. Daraus ergibt sich unweigerlich eine Steigerung der Lebensqualität von Gehbehinderten und Senioren.

Wenn es um die Entscheidung geht


Wer sich für einen Treppenlift entscheiden möchte, sollte zwei grundsätzlich wichtige Punkte beachten:

  1. Antrag bei der Krankenkasse/Pflegeversicherung zum Kostenzuschuss und
  2. eine kostenlose professionelle Beratung


Seriöse Anbieter für Treppenlifte bieten das eingehende Beratungsgespräch an, bei dem die Kunden „keine Beratungsgebühren bezahlen müssen“. Wie Sie seriöse Anbieter von Abzocke-Verkäufern unterscheiden, erfahren Sie hier.

Die genannten neuen Modelle für die verbesserten Lifte werden von renommierten großen Unternehmen hergestellt, die ihre Kunden auch sachkundig und kompetent beraten sowie realistische, vollständige Kostenberechnungen vorlegen.
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