Lebendige Inklusion und praktische Lösungen in Prettin

Am gestrigen Abend fand die erste Zusammenkunft des Annaburger Kultur- und Sozialausschusses unter neuem Vorsitz statt. Frau Evelyn Lehmann (Fraktion DIE LINKE/SPD/Franke) eröffnete die Sitzung und informierte über den einzigen Tagesordnungspunkt, dem Wunsch nach künftiger Verortung der Holzdorfer „Heideschule“ in Prettin.
Die Förderschule für Geistig Behinderte wird wegen ihrer Randlage nicht in Holzdorf-Ost bleiben können. Über den Neubau eines Schulgebäudes in Jessen wurde bereits schon deutlich mehr als nur laut nachgedacht. Als Alternative bietet sich das Gebäude der derzeitigen Förderschule in Prettin an. Es bietet neben ausreichendem Platz auch die Nähe zur Grundschule in Prettin und den entsprechenden Anlagen, unter anderem einer Sporthalle. Gemeinsame Projekte zwischen Grund- und Förderschülern könnten trotz getrennter Unterrichtung eine Soziale Inklusion fördern.
Aber auch viele andere Aspekte sprechen für den Standort Prettin, waren sich die Anwesenden einig.
Daher soll dem Ausschuss für Schule und Kultur des Landkreises Wittenberg dieses Thema nicht nur auf die Tagesordnung geschrieben werden. Vielmehr streben die Annaburger eine Verlegung der nächsten Sitzung des Ausschusses nach Prettin an. So könne man die Möglichkeiten und Vorzüge den Mitgliedern gleich vorstellen.
Prettins Ortsbürgermeisterin Helga Welz und die Sachkundige Bürgerin im Annaburger Ausschuss Karin Reihs wollen am 18. März Ort und Idee an die Frau bzw. den Mann bringen, so der Plan.


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