Autorenlesungen in der Stadtbibliothek in Sandersleben (Anhalt)

Sandersleben (Anhalt): Stadtbibliothek | Anlässlich der Landesliteraturtage fanden am Wochenende zwei Lesungen in der Stadtbibliothek statt.
Am Samstag, war die Autorin Frau Irmgard Lydia Eisner zu Gast. Sie las aus ihrem Buch „Freude heißt die starke Feder- Lebensbilder einer Großmutter“. Viele Gäste waren der Einladung zu der Buchlesung mit Frau Eisner gefolgt. Die Autorin erzählte wie sie dazu kam, dieses Buch zu schreiben. Sehr erstaunt waren die Gäste als Frau Eisner meinte, sie habe das Buch von hinten nach vorn geschrieben. Ihr Buch ist ein Zeitzeugenbericht. Sie schrieb über Flucht und Vertreibung während des 2. Weltkrieges, aber auch über das Nachkriegsdeutschland, welches auf DDR Seite seine besonderen Probleme hatte.
Sie führte die Gäste mit ihrer Lesung mitten in die Zeit des Krieges, als sie selbst die Flucht aus Breslau miterlebte. Die Besucher lauschten aufmerksam ihren Ausführungen, da einige von ihnen Ähnliches erlebt hatten. Die Zuhörer forderten eine Zugabe, da sie gern wissen wollten wie es Frau Eisner weiter erging. Der Applaus zeigte wie begeistert die Zuhörer von dieser Lesung waren. Einige nutzten gleich die Möglichkeit das Buch zu erwerben und bekamen eine persönliche Widmung von Frau Eisner.
Am Sonntag besuchte uns die Autorin Frau Hildegard Stelzig. Sie schreibt Kurzgeschichten und Gedichte. Sie las zuerst die Kurzgeschichte“ Träume und Erlebnisse der Minette“. Die Zuhörer lauschten gespannt den Ausführungen von Frau Stelzig. Eine Rose aus dem Rosarium in Sangerhausen ist Erzähler dieser Geschichte. Diese Rose berichtet von den Erlebnissen und Träumen eines Jahres im Rosengarten. Die Besucher waren sehr fasziniert von dieser Schreibweise, dass eine Rose die Geschichte erzählt. Sie wollten unbedingt noch eine weitere Kurzgeschichte hören. Frau Stelzig las die Kurzgeschichte „Ein Hauch von Rosenduft“. Diese Geschichte regte den Zuhörer zum Nachdenken an. Es ist ein Rückblick eines Rechtsanwaltes auf sehr, sehr glückliche Jahre mit seiner geliebten Frau. Die er aber durch eine schwere Krankheit verloren hat. Er muss lernen diese Sache zu verarbeiten und wieder ins Leben zurückzufinden. Dabei spielen die Rosen eine große Rolle, da es die Lieblingsblumen seiner verstorbenen Frau waren. Den Zuhörern hat es sehr gut gefallen, dies zeigten sie mit großen Applaus.

M. Mosig
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Hildegard Stelzig aus Sangerhausen | 05.10.2013 | 14:23   Melden
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