Winter - Wanderung zur Burgruine Arnstein

Burgruine Arnstein
Arnstein: Harkerode | Bei schönem, aber auch sehr kalten Winterwetter trafen sich die Wanderfreund des Harzklubs Quedlinburg in Welbsleben, um eine Wanderung im Einetal zu unternehmen. Ziele der Wanderung waren neben der Burgruine Arnstein, dem Mausoleum, dem Schloss, die Schinkel - Kirche in Harkerode. Vom Parkplatz gingen wir, vorbei an der Einetalhalle, bis zur Harkeröder Straße. Auf Höhe der ehemaligen Gaststätte "Zur Forelle" verließen wir die Straße um über die Einebrücke zum Waldbadweg zu kommen.Hier verließen wir die Ortslage Welbsleben. Auf dem Wanderweg, der am am Feldrand oberhalb der Eine entlang führt,machten wir zum ersten Mal auf dieser Wanderung, Bekanntschaft mit 20 bis 30 cm hohem Neuschnee. Da nirgends ein Weg vom Schnee geräumt war, mussten wir uns selber einen Weg durch den hohem Schnee bahnen. Der Waldbadweg führte uns von der freien, zugigen Ackerfläche hinunter ins Einetal. Hier kamen wir neben eingezäunten Weideflächen auch an einem alten Steinbruch vorbei. Am ehemaligen Waldbad von Welbsleben, das bis in den 60 er Jahren als Freibad genutzt wurde, verließen wir das Einetal, um im Hengstbachtal weiter hinauf zu wandern. Oben am Waldrand angekommen, stießen wir auf eine große Ackerfläche. Von einem Wanderweg war, durch die Schneeverwehungen, nichts mehr zu erkennen. Als Orientierungshilfe diente uns der weithin sichtbare Wegebaum (Foto). Von hier ging es in südwestlicher Richtung weiter. Nach knapp. einem km kamen wir auf der Burgruine Arnstein an. In einer  nicht so zugigen Ecke, im ehemaligen Palais, nahmen wir unsere Rucksackverpflegung ein. Die letzte Eigentümer der Burgruine waren bis 1945 die Familien der Freiherren von Knigge. Heute gehört der Arnstein der Gemeinde Harkerode. Ein Förderverein sorgt sich um die bauliche Erhaltung der umfangreichen Burgruine. Weiterhin organisiert er Veranstaltungen, wie Osterfeuer, Walpurgis- und Weihnachtsfeiern auf dem Arnstein. Nach der Besichtigung des Arnsteins, wanderten wir hinunter zu dem Mausoleum der Familie von Knigge. Hier sind die Spuren der Zeit deutlich sichtbar. Mit etwas mehr Einsatz der Familie von Knigge, deren Vorfahren noch im Mausoleum liegen, könnte der bauliche Zustand des Mausoleums sicherlich  verbessert werden. Nach der Besichtigung des Mausoleums ging es hinunter bis zu dem ehemaligen Schloss der Freiherren von Knigge. Ein Kinderheim ist, nach der Enteignung des Schlosses,  seit 1947 hier untergebracht. Nun wanderten wir weiter bis zur Kirche. Diese Kirche wurde nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel errichtet und  im Jahre 1832  eingeweiht. Auch hier, wie auch am Mausoleum und dem Schloss, vermisste ich Informationen über diese Bauwerke. Trotz den Anstrengungen war es, aufgrund der einmaligen verschneiten Landschaft, ein besonderes Erlebnis an dieser Wanderung teilnehmen zu dürfen. Für diese unvergessliche Wanderung geht mein Dank an den Wanderführer Manfred Böhm.
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 23.03.2018 | 12:54   Melden
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