Besuch der "Grafikstiftung Neo Rauch" Aschersleben

Aschersleben: Grafikstiftung Neo Rauch | Die

Grafikstiftung  Neo Rauch

gibt es in Aschersleben seit fünf Jahren.
Der Künstler Neo Rauch besuchte 2010 anlässlich einer Ausstellung seiner Meisterschüler zur Landesgartenschau seine Heimatstadt. In einem Gespräch mit Oberbürgermeister Andreas Michelmann und bekannten Galeristen und Künstlern, erwachte der Wunsch Rauchs, seinen Namen eng mit seiner Heimatstadt zu verknüpfen. Schnell entstand im Gespräch die Idee, der Stadt grafische Arbeiten zur Ausstellung zu überlassen.
Neo Rauch wuchs in Aschersleben auf, besuchte die Polytechnische Oberschule und auch die Erweiterte Oberschule „Thomas Müntzer“ heute wieder Stephaneum.
Der Künstler stellt sein, seit 1993 entstandenes grafisches Werk in jeweils einem Exemplar seiner Heimatstadt zur Verfügung und so auch neu entstehende Blätter.
Mit der 2012 gegründeten Stiftung, die ihren Sitz in Aschersleben hat, ist die Möglichkeit gegeben, das grafische Werk des Künstlers ausführlich und schwerpunktmäßig zu präsentieren.
Die Galerie befindet sich im Bestehornpark, in einem „Riegelbau“ genanntem Gebäude, das ein Industriedenkmal, geschaffen vom damaligen Archtekten Stadtbaurat Heckner in moderner Form ergänzt.
Die großzügig geschnittenen Räume der oberen Etage und die hellen Fenster eignen sich hervorragend für Ausstellungen.
Der Zweck der Stiftung, ist die Bewahrung der überlassenen Arbeiten und in wechselnden Ausstellungen, diese und weitere Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Seit Mai 2017 und noch bis zum 20.April 2018 werden Bilder von Arno Rink und Neo Rauch gezeigt.

Nachdem in der letzten Ausstellung Bilder von Hanno Rauch und Neo, also Vater und Sohn präsentiert waren, sind diesmal Werke der Malers Arno Rink und Neo Rauch gemeinsam zu sehen.
Arno Rink war Rauchs Lehrer und gilt als Wegbereiter der neuen Malergeneration.

In der letzten Woche besuchte eine Gruppe Absolventen des Stephaneums diese 
Ausstellung, geführt von Kunstwissenschaftlerin Frau Silvia Kähtner. Ihre Erläuterungen halfen beim Erkennen dessen, was die beiden Maler den Betrachtern vermitteln wollen und sie gab Denkanstöße.
Als Fazit bleibt festzustellen, auch diese Exposition mit Werken bedeutender Künstler  unserer Zeit, Arno Rink und Neo Rauch ist wiederum ein Höhepunkt im Kulturleben der Stadt.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 14.11.2017
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 31.10.2017 | 08:09   Melden
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Lothar Teschner aus Merseburg | 31.10.2017 | 08:52   Melden
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Christine Schwarzer aus Dessau-Roßlau | 31.10.2017 | 10:33   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 31.10.2017 | 16:24   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 03.11.2017 | 19:46   Melden
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