Elisabeth und der Armendienst

Elisabeth Landgräfin von Thüringen Fortsetzung
Als eine Dürre das Land heimsucht und Mißernten die Lage der Armen immer bedrohlicher werden lassen hilft die Landgräfin mit Nahrung und Kleidung. Sie kümmert sich auch um die Neugeborenen und die Mütter. Sie legt selbst Hand an und geht in die Hütten.
Eine Hungerszeit ist auch eine Zeit der Seuchen und der Krankheiten, davor muß das Land geschützt werden. das ist auch im Interesse der Herrschenden.
Allein Elisabeth geht noch weiter, indem sie selbst tätig wird.
Leider verstirbt ihr Mann bald auf einem Kreuzzug und sie wird als Witwe von der Wartburg vertrieben.
Ihre Verwandschaft fürchtet wohl, das sie zuviel spendet. Man wollte den Familienbesitz vor "Verschwendung" bewahren.
Sie geht schließlich nach Marburg stiftet mit ihrem Witwengeld ein Hospital und verbringt ihre letzten 3 Lebensjahre als einfache Krankenschwester.
Bereits am Todestag, dem 17.November 1231 beginnt eine unwahrscheinliche Verehrung und schon 1235 wird sie in Perugia ( Italien) in den Heiligenstand erhoben und bestimmt, daß die Kirche jedes Jahr am 19.November ihr Fest feierlich und andächtig begehe.
Reliquien der Heiligen vom "Fleisch und ihren Rippen und von Fingergliedern" sollen sich seit 1270 im Domschatz Halberstadt befinden.
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