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Stadtansicht vom "Goetheblick"
 
Birkenweg
Aschersleben: auf der alten Burg | Es sind zwar schon wieder einige Tage ins Land gezogen, aber trotzdem möchte ich noch von unserem wunderschönen

Spaziergang berichten,

der meine Frau und mich, zum

Park der "Alten Burg" Aschersleben führte.

Unser Ziel war es, in den Spuren unseres Verschönerungsvereins zu wandeln und sein aktives Wirken auf diesem Areal in Augenschein zu nehmen.
Unsere Schritte lenkten wir folglich zuerst in Richtung Birkenweg. Hier am "Goetheblick wurde 2016, der schon fast hinter wildem Gestrüpp in Vergessenheit geratene Gedenkstein, ein mächtiger Findling, für den Ehrenbürger Ascherslebens, Kommerzienrat H. C. Bestehorn, wieder sichtbar gemacht und restauriert. Von diesem Aussichtspunkt hat man jetzt einen schönen Blick auf die älteste Stadt Sachsen-Anhalts (1264 Jahre), den wir natürlich auch erst mal genossen haben.

Weiter ging es auf einem etwas abseits gelegenen Weg zum "Luisenblick", einem Aussichtspavillion, der 1911 errichtet und dessen Baukosten vom Mitglied des damaligen Verschönerungsvereins, dem Fabrikanten Herrn Bestehorn, übernommen wurden. Nach längeren Reparaturarbeiten erstrahlt dieses Kleinod nun wieder im alten Glanz.

Unweit dieses Aussichtspunktes führt ein kurzer Waldweg zur etwa zehn Meter hohen "Westdorfer Warte", auch gern "Hexenturm" genannt. Dieser Turm gehörte ursprünglich zur Stadtbefestigungsanlage, wie zehn weiteren Warten, die sich alle außerhalb der Stadtmauer befanden. Sie dienten der Überwachung des Umlandes und somit der Sicherheit der Stadt. Seit Jahren ist er allerdings infolge grünen Wildwuchses in seiner optischen Wirkung stark beeinträchtigt, steht aber in diesem Jahr ganz oben auf dem Arbeitsplan des Verschönerungsvereins. An ihm sind Reparatur- und Verschönerungsarbeiten geplant, auch die ursprünglichen Sichtachsen, einerseits in Richtung Brocken und andererseits zur Stadt, sollen gerodet und wieder freigeschnitten werden, soweit das aufgrund des zwischenzeitlich gewachsenen Baumbestandes möglich ist.

Weiter führten uns verschlungene Wege durch den 2,5 Kilometer langen und 1,5 Kilometer breiten Park, an einem recht alten Baumbestand und herrlichen sonnendurchfluteten Lichtungen vorbei. Folgt man allerdings dem Hauptweg des Parks, so kommt man zum Zoo mit seinen weißen Tigern, sowie am alten, frisch restaurierten "Burgwärterhäuschen"und dem in unmittelbarer Nahe befindlichen Jugendstil-Brunnen vorbei. Beides Projekte, die in den letzten Jahren durch den Verschönerungsverein restauriert und den Bürgern der Stadt wieder zugänglich gemacht wurden...und an denen wir uns nun immer wieder, Dank seines aktiven Wirkens, erfreuen dürfen.

Entschuldigen möchte ich mich für die Masse der folgenden Fotos, die nur einen Teil des möglichen Rundganges widergeben. Ich wußte wirklich nicht, was ich weglassen sollte, um einen Eindruck von unserer schönen "Grünen Lunge" vermitteln zu können.

Ergänzende Bemerkung:
Alle gedruckten Bilder aus vergangenen Tagen in diesem Beitrag habe ich einer Informationstafel entnommen, die vom Verschönerungsverein aufgestellt wurde.
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Christa Beau aus Halle (Saale) | 15.05.2017 | 14:49   Melden
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marlit rendelmann aus Halle (Saale) | 15.05.2017 | 15:48   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 15.05.2017 | 16:05   Melden
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Manfred Wittenberg aus Nebra (Unstrut) | 16.05.2017 | 08:15   Melden
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