Stonehenge bei Aschersleben?

Quenstedt: Ausgrabung | Interessiert las ich vor einigen Tagen auf der Lokalseite Aschersleben der MZ einen Bericht über archäologische Grabungen im neuen Gewerbegebiet.
Ich erinnerte mich an einen Vortrag vom Landeskundemuseum Halle in den 80er Jahren.
Bis etwa 1985 sind auf einem ca 200 m über NN liegenden Hügel bei Quenstedt, im Volksmund Schalkenburg genannt, umfangreiche Grabungen durchgeführt worden. Daran waren auch Aschersleber Bürger beteiligt.
Mit diesen Grabungen fand man Verfärbungen im anstehenden Boden, die auf konzentrisch angelegt Palisaden hinwiesen. Man glaubte zunächst, es seien Befestigungsanlagen, da man auch Reste einer steinzeitlichen und einer bronzezeitlichen Siedlung fand.
Dann aber ergab sich bei weiteren Grabungen, es handelte sich auch um eine sogenannte Kreisgrabenanlage für kultische und für astronomische Zwecke.
Da ja Quenstedt unweit von Aschersleben sich befindet, ist das wohl das "Stonehenge" unserer näheren Heimat.
Ich habe vor einigen Jahren Stonehenge besucht. Es ist schon imposant, vor allem wie haben unsere Altvorderen die riesigen Steinblöcke transportiert und aufgestellt.
Da war die Arbeit mit Baumstämmen schon leichter, aber auch nicht weniger bewundernswert. Das sich nämlich Menschen vor tausenden Jahren mit den Sternen auskannten.
0
 auf anderen WebseitenSendenMelden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.