Wo ist der Löwe von Braunschweig geblieben?

Löwendenkmal aus den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts
Braunschweig: Burgplatz | Nach längerer Zeit besuchte ich wieder einmal Braunschweig. Aus Tradition wollte ich mir das Wahrzeichen von Braunschweig - das Löwendenkmal - näher ansehen. Glücklicherweise konnte ich in der Nähe des Theaters parken. Zielstrebig ging ich zum Burgplatz, wo in meiner Erinnerung das Denkmal stand. Dort angekommen, stellte ich verblüfft fest, dass sich dort eine Open - Air - Arena befindet.  Nachdem ich einmal um die Open - Air - Arena gegangen war, fand ich einen Sitzplan für die 1.200 Sitzplätze  der Arena. Im Bühnenbereich war das Löwendenkmal seitlich eingezeichnet. Erleichtert stellte ich fest, dass das Löwendenkmal doch noch an seinen angestammten Platz stand und ich, bedingt durch die Sichtblende, es nur nicht sehen konnte. Seit 2003 finden auf dem Burgplatz Oper - oder auch Musicalaufführungen statt. Da es bis zum Braunschweiger Dom nur wenige Schritte waren, war ein Besuch unumgänglich. Mit dem Bau des  ursprünglich romanischen Domes wurde unter dem Herzog Heinrich den Löwen im Jahre 1173 begonnen. Im Dom auch Stiftskirche St. Blasii genannt, haben bis 1884, neben Heinrich den Löwen und seiner Ehefrau, über 20 Angehörige des Welfengeschlechts  ihre letzte Ruhestätte gefunden. Mit einem Rundgang durch die Innenstadt  beendete ich meinen Kurzbesuch in Braunschweig.
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