Brockenwanderung am 26.Jahrestag der Brockenmaueröffnung

Brockenbahn im Gegenlicht
Alljährlich findet am 3. Dezember zum Gedenken der Maueröffnung auf dem Brocken eine Sternwanderung der Zweigvereine des Harzklubs statt. Der Ausgangspunkt für die diesjährige Beteiligung des Harzklubs Quedlinburg an dieser Sternwanderung war der Parkplatz in Oderbrück

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Über den Kaiserweg, entlang der Oder, kamen wir zum Dreieckigen Pfahl. Dieser Pfahl stammt aus dem Jahre 1886 und stellte die Grenze zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig dar. Heute ist hier die Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Bis zum ehemaligen Kolonnenweg der Grenztruppen der DDR war es nicht weit. Der Kolonnenweg wurde teilweise ausgebaut und stellt heute den neuen Goetheweg dar. Am Haltepunkt Goetheweg der Brockenbahn wurde die erste Pause eingelegt.

Nun wanderten wir weiter auf dem Goetheweg bis zur Einmündung auf die Brockenstraße. Vorbei an der Knochenbrecherkurve und einem Informationsstützpunkt ging es auf der asphaltierten Straße hinauf zur Brockenkuppe.

Hier wurde 1961 eine Mauer als millitärische Sperrzone rund um die Brockenkuppe errichtet. An diesem besagten 3. Dezember 1989 hatten sich hunderte Wanderer aus Ost und West vor dem Eingangstor zu dieser Sperrzone versammelt und verlangten in Sprechchören die Öffnung des Tores. Sie hatten Erfolg und das Tor wurde geöffnet. Gleichzeitig ging von hier das Startsignal für die Neugründung von Harzklubs im Osten aus. In der DDR wurden diese teilweise im Jahre 1886 gegründeten Harzklubs aufgelöst und in dem Kulturbund der DDR überführt.

Nach einer Rede des heutigen Präsidenten des Harzklubs, Herrn Dr. O. Jungk, anläßlich des 26. Jahrestages ging es auf der Brockenstraße wieder zurück.

Auf dem Goetheweg, der teilweise parallel zur Brockenbahnstrecke angelegt ist, machten wir wieder Halt am Haltepunkt der Brockenbahn.
So gestärkt ging es hinunter bis zum Dreieckigen Pfahl. Hier verließen wir den Kaiserweg und gingen durch das Bodebruch zurück zum Parkplatz. Dieser Weg war etwas beschwerlich, denn es ging teilweise über Stock und Stein und Holzstiege über das dort befindliche Hochmoor. Der Wettergott meinte es gut mit uns und bescherte uns ein wunderschönes Wanderwetter.
Unser Dank gilt unserem Wanderführer, Herrn Manfred Boehm, der uns diese herliche Wanderung ermöglichte.
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3 Kommentare
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 05.12.2015 | 18:59   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 07.12.2015 | 19:29   Melden
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Ralf Springer aus Aschersleben | 08.12.2015 | 16:43   Melden
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