Neujahrswanderung im Einetal

Blick vom Luisenblick ins Einetal
Aschersleben: Aschersleben | Zur ersten Wanderung in diesem Jahr, hatten wir uns, d.h. der Harzklub Quedlinburg, in Welbsleben getroffen. Welbsleben liegt im unteren Einetal etwa 6 km von meiner Heimatstadt Aschersleben entfernt. Die Eine ist ein kleiner Fluss, der im Harz bei Harzgerode entspringt und hinter Aschersleben, kurz vor Schierstedt, in die Wipper mündet. Bei mäßigem Frost, leider ohne Sonnenschein, begann im Einetal, rechts der Eine, unsere Wanderung. Unser Ziel war der Luisenblick "auf der Alten Burg" in Aschersleben. Hier befindet sich z. Zt. eine sogenannte wandernde Sonderstempelstelle der Harzer Wandernadel. Nach ca. 3 km kamen wir in Westdorf an. Hier wählten wir den Weg, der rechts entlang der Eine, vorbei an einem Mühlenwehr, an dem Anger in Westdorf endet. Über den Westdorfer Stadtweg gelangten wir zur "unter der Alten Burg" in Aschersleben. Mit diesem Namen wird das ganze Gebiet, welches sich unterhalb der "Alten Burg" im Einetal befindet, bezeichnet.

Auf der Alten Burg

Über den Bäckerstieg gelangten wir "Auf die Alte Burg". Hierbei handelt es sich um einen, etwa 35 m oberhalb des Einetals gelegenen bewaldeten Höhenzug mit parkähnlicher Gestaltung. Die Länge beträgt ohne der anschließenden Bestehornhöhe über 1 km. Die Breite wird, ohne den angrenzenden Stephanspark, mit über 500 m angegeben. Hier oben befand sich einst eine Grafenburg. Von dieser Grafenburg, ist neben den Wallgäben, nur noch die Ruine des einstigen Bergfrieds zu sehen. Dagegen ist von einer später errichteten Grafenburg, am Burgplatz in Aschersleben, nur noch der Name übrig geblieben. Das beliebte Naherholungsgebiet " Auf der Alten Burg" beherbergt auch den, besonders durch die weißen Tiger, bekannten Zoo.

Luisentempel - Luisenblick

Bis zum Ziel, dem Luisenblick, war es vom Bäckerstieg nur wenige Meter. Neben den Sonderstempel, von dem vielfach Gebrauch gemacht wurde, konnten wir einen Blick ins Einetal werfen. Bei guter Sicht kann man von hier aus die Burgruine Arnstein erkennen. Durch eine Spende des Fabrikanten Richard Bestehorn, wurde es 1910 möglich, den Luisenblick auch Luisentempel genannt, zu errichten.

Bestehornhöhe

Vom Luisenblick machten wir einen kurzen Abstecher zur Bestehornhöhe. Im vorigem Jahr wurde der dort befindliche Gedenkstein für Richard Bestehorn restauriert. Weiterhin wurde die bestandene Sichtachse zur Stadt wieder hergestellt. Vorbei an der Westdorfer Warte wanderten wir weiter zu einer weiteren Ausblickstelle. Von hier hatten wir einen Panoramablick auf den nahe gelegenen Harz. Nach der Mittagspause ging es wieder hinunter ins Einetal. Vorbei am Freibad und dem Gondelteich gelangten wir wieder nach Westdorf. Hier wählten wir für den Rückweg nach Welbsleben diesmal den links der Eine führenden Weg. Nach ca 13 km hatten wir unseren Ausgangspunkt, mit vielen neuen Eindrücken, erreicht. Wie immer an dieser Stelle geht mein Dank an unseren unermüdlichen Wanderleiter Manfred Böhm für die schöne Wanderung.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Facebook | Erschienen am 17.01.2017
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 12.01.2017 | 19:40   Melden
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