Rückblick auf die totale Mondfinsternis über Aschersleben

Finsternisphasen (Foto: Dirk Feitscher)
Am 28.09.15 begann der Erdschatten ab 3.00 Uhr, bei der von uns lang erwartete MOFI , den Mond zu verschlingen. Von 4.11 Uhr bis 5.23 Uhr war dann in der totalen Phase der „Blutmond“ zu bewundern. Dieses Phänomen entsteht nur, wenn es eine totale Mondfinsternis gibt, bei der sich der Mond in Erdnähe befindet. Dann erscheint er nämlich besonders groß.

Auf dem Feldweg des Dreihügelsbergs am Krankenhaus Aschersleben konnten rund 20 Nachtschwärmern, die unserem Angebot in der Zeitung gefolgt waren, begrüßt werden. Auch die Mitteldeutsche Zeitung war mit von der Partie.

Beobachtet wurde mit einem Telementor, welcher als Objektiv für die Digitalkamera diente, oder einfach nur mit einer auf Stativ festgemachten Kamera; aber dann mit unterschiedlichen Brennweiten.

Der Himmel war so klar, dass man auch andere Objekte beobachten konnte. Am Osthimmel konnte Venus als Sichel gesehen werden. Dazu gesellten sich dann noch Mars und Jupiter im Sternbild des Löwen. Das Sommerdreieck verschwand langsam und Orion war super zu sehen. Auch einige Sternschnuppen wurden gesichtet.

Obwohl einige Sternfreunde anschließend sofort zur Arbeit mussten, hatte sich gelohnt, früh aufzustehen. Es war ein tolles Erlebnis!

Die nächste totale Mondfinsternis über Aschersleben gibt es am 27.07.2018; mit dem Maximum um 22:22 Uhr MESZ.
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 08.10.2015 | 12:48   Melden
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