Schwesterherz in Aschersleben

Aschersleben: Privatgarten | Es war zwar schon im Jahr 2012 aber für immer noch ein Erlebnis. Im Frühjahr des Jahres meldete sich ein Medienunternehmen aus Berlin bei uns an, um sich in unserem Garten umzusehen. Sie hatten den Auftrag vom MDR, eine Sendung mit Künstlern zu gestalten und gleichzeitig private Gärten vorzustellen.

Als also 2 Kameraleute und 1 Regisseurin unseren Garten inspizierten und feststellten, ja der Gärten wäre geeignet, konnten wir uns den weiteren Ablauf nicht vorstellen.

Einige Wochen später stand fest, wir drehen bei ihnen. Nun gut, vielleicht werden ein paar Einstellungen gemacht und die jeweiligen Sängerinnen oder Sänger stehen im Studio und dazu gibt es Gartenbilder, so dachten wir. Aber weit gefehlt. Es meldete sich ein ganzer Stab an, am Ende sprangen 16 Menschen im Garten herum, Die Vorbereitung begann etwa um 9 Uhr am Vormittag. Aber dann gab es einen Regenguss, der einem Wolkenbruch nahe kam. Aber man lies sich nicht abhalten und man meinte ....wir drehen auf alle Fälle ...
Nun das war verständlich´. 2 Kameraleute 2 Beleuchter, 2 Tontechniker, der Regisseur, eine Visagistin, eine Garderobiere, die Fahrer und Versorgungsleute waren aus Berlin angereist. Gegen Mittag erschienen drei nette Mädels, die Gruppe Schwesterherz. Man hatte in einem, in der Nähe liegenden Hotel Zimmer angemietet, um die drei Damen zu schminken und zu kleiden.
Bekannt war uns die Gruppe bis dahin nicht, Bekannte verrieten uns, sie seien vordem mit ihrer Mutter aufgetreten als "Margitta und ihre Töchter"
Gegen 13 Uhr begannen dann die Aufnahmen mit den Sängerinnen, das Wetter hatte sich beruhigt, die Sonne schien nicht, aber die Kameraleute fanden das besser, denn man mache sich lieber eigene "Sonne" und man könne es dann besser steuern.

Nun begann auch das Wirken der Tontechniker. Ein kleines Gerät, auf dem das Lied gespeichert war kam zum Einsatz und erbarmungslos wurden die Sängerinnen durch den Garten im wahrsten Sinne gescheucht.

Immer und immer wieder mit endlosen Einstellungen trällerten sie ihr Lied. Manchmal alle gemeinsam, dann wieder jede für sich. Und sie bewiesen unendliche Geduld. In den Pausen, wenn Beleuchtung und Kameras umgestellt wurden, sprang die Garderobiere hinzu und gab den Mädchen eine Jacke, denn es war im Juni doch noch recht kalt. Einmal stellten sie sich zitternd vor Kälte ins Gewächshaus. Auch die Schuhe wurden getauscht, denn ihre High-Heels picksten sich in den weichen Gartenboden.

Aber sie übten sich in Geduld und das Ganze dauerte dann bis gegen 20 Uhr.
Wir hatten natürlich eine Imbiss, Getränke und Kaffee vorbereitet.

Alles in allem doch ein nicht alltägliches Erlebnis für uns.

siehe auch
www.ewe-web.de



Die singenden Schwéstern kündigen ihre Verabstaltung an
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8 Kommentare
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Ellen Röder aus Alsleben (Saale) | 07.08.2014 | 01:17   Melden
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Siegfried Behrens aus Halberstadt | 07.08.2014 | 08:04   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 07.08.2014 | 21:35   Melden
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Gottlob Philipps aus Halle (Saale) | 09.08.2014 | 08:31   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 14.08.2014 | 18:29   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 15.08.2014 | 15:55   Melden
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 15.01.2015 | 22:15   Melden
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Priester Gerhard aus Abberode | 19.01.2015 | 20:59   Melden
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