Brockenfahrt

Der Weg im Bild
Der Freundeskreis Selketalbahn e.V. hatte gestern zu einer Sonderfahrt auf den Brocken eingeladen und ich war dabei. Von Gernrode ging es über die Strecken der Selketal-, Harzquer- und Brockenbahn auf den höchsten Gipfel im Harz.

Der Ausflug war bestens organisiert. Die Mitglieder des Vereins waren um das Wohl aller Gäste sehr besorgt. Essen und Getränke waren mit an Bord.

Vorbei an winterlicher Landschaft ging es zuerst auf der Strecke der Selketalbahn von Gernrode über Alexisbad zur Wendeschleife Eisfelder Thalmühle. Von dort wechselte der Sonderzug auf die Strecke der Harzquerbahn in Richtung Drei Annen Hohne. Dort wurde nicht nur Wasser sondern auch Kohle nachgefüllt, damit auch der letzte Streckenabschnitt zum Brocken ohne Zwischenfälle absolviert werden konnte. In Drei Annen Hohne lag auch schon ein wenig mehr Schnee. Je näher wir aber dem Brocken kamen um so höher wurde der Schnee. Angekommen auf dem Brocken erwartete uns nicht nur Schnee über mannshoch sondern auch Nebel. Schade! Somit konnte man nicht richtig ins Tal schauen, was unterhalb des Brockengipfels noch problemlos aus dem Zug möglich war.

Den anderthalbstündigen Aufenthalt nutzte ich daher um mir wenigstens einen Überblick über den Brockengipfel zu machen und eine Erbsensuppe beim "Brockenwirt" zu essen...wie vor 25 Jahren. Da war ich das erste (und bisher einzige) Mal auf dem Brocken. Es war damals bitterkalt, neblig und es gab auch Erbsensuppe.

Der Rückweg ging irgendwie schneller rum. Wahrscheinlich lag es (auch) daran, dass es immer bergab ging und wir nicht auf viele Gegenzüge warten mussten. In die Dunkelheit hinein kamen wir erschöpft und mit vielen Eindrücken wieder in Gernrode an.
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Roland Worch aus Aschersleben | 18.02.2018 | 15:42   Melden
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