Wanderung vom Hagental über Preußenturm zum Neuem Teich und Försterblick

Hotel Stubenberg
Der Ausgangspunkt dieser Wanderung des Harzklub Quedlinburg war in Gernrode der Parkplatz am Sportplatz. Bei wunderschönem spätherbstlichem Wetter ging es durch das Hagental bis zum Anfang des Panoramaweges. An einer Aussichtsstelle, gegenüber dem Stubenberg, konnten wir einen herrlichen Blick auf das nordöstliche Harzvorland, mit Gernrode im Vordergrund, werfen. Über den Löffelweg ging es zu dem Preußenturm bei Bad Suderode, vondem man ebenfalls einen wunderbaren Blick auf das Harzvorland und Bad Suderode werfen konnte

Vom Opferstein und Teufelsstein

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Dieser Preußenturm hatte bereits zwei Vorgänger. Erstmals wurde auf dem Schweddersberg im Jahre 1845 ein Turm mit dem Namen Preußenturm errichtet. Der jetzige Turm wurde an gleicher Stelle 1953 als Thomas - Müntzer - Turm errichtet. Nach der politischen Wende erhielt er seinen alten Namen zurück.

Unser nächstes Ziel, nachdem wir den herrlichen Ausblick von dort oben ausgiebig genossen hatten, war der sogenannte Opferstein. Aufgrund der eingemeißelten Zeichen wird er auch Teufelsstein genannt. In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine Salzlecke. Urkundlich wurde nachgewiesen, dass bereits im 16. Jahrhundert an dieser Stelle Schweine im Wald gehalten wurden. Bis zum 19. Jahrhundert war es üblich, Haustiere in Waldgebieten zu halten. In unserer Gegend betraf es neben dem Harz auch den Hakel. Die Tiere hatten einen Bedarf an Mineralien, den sie bei der begrenzten Nahrungsaufnahme im Wald nicht abdecken konnten. Deshalb gab es diese Salzlecken.

Über die Olbertshöhe gelangten wir in den Anhaltinischen - Preußischen Grenzgraben. Jahrhundertelang war hier die Grenze zwischen Anhalt und Preußen. Zahlreiche Grenzsteine belegen das noch heute. Vom Anhaltinischem Saalstein, der Preußische Saalstein befindert sich auf der anderen Seite des kalten Tales, war es nicht weit zur oberen Spinne.

Rast im Hagental

Nun ging es wieder hinunter ins Hagental. Im Hagental wanderten wir weiter bis zum Neuen Teich. Hier legten wir unsere wohlverdiente Rastpause ein. Nach entsprechender Stärkung wanderten wir im Hagental zurück in Richtung Gernrode.

Das letzte Ziel dieser Wanderung war der Aussichtspunkt Försterblick. Bevor wir dieses Ziel erreichen konnten, mussten wir wieder das Hagental verlassen, um vorbei am Haferfeld über die Rodelbahn den Försterblick zu erreichen. Auch von hier hatten wir einen herrlichen Ausblick auf Gernrode und das Harzvorland.

Nachdem wir einen Blick auf dem Menzingteich, der leider durch Eisenoxyd verunreinigt ist, geworfen hatten, waren wir auch schon wieder am Parkplatz angekommen. Unser aller Dank für diese schöne Wanderung gebührt wiederum unserem Wanderführer Herrn Manfred Boehm.
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