Wanderung vom Osterteich über Schloßpark- Hubertushöhe - Steinbruch

Spaziergänger auf dem Fürstenweg
Die erste Wanderung des Harzklubs Quedlinburg in diesem Jahr begann am Parkplatz Osterteich in Gernrode. Von hier waren es nur wenige Schritte um auf dem Fürstenweg zu gelangen. Auf dem Fürstenweg, der auch zum Selketal - Stieg, dem St. Jakobus Pilgerweg und zum Europa - Fernwanderweg gehört, wanderten wir bis zum Schlosspark in Ballenstedt. Leider waren die Sichtverhältnisse bei leichtem Frost nicht überragend.

Arboretum

Am Arboretum "Forstmeister Tannen" angekommen, legten wir die erste Pause ein. In diesem über 200 Jahren alten Baumgarten befindet sich ein Altbestand der Weymouthskiefer, der Gemeinen Fichten und von Weißtannen. Im Jahre 2014 wurde mit Hilfe des Harzklubs Ballenstedt eine Nachbildung der forst - historischen Versuchspflanzung angelegt.

Buttlars Grab

Unser nächstes Ziel war Buttlars Grab. Hier mitten im Wald befindet sich das Grab,der 1810 verstorbenen Wilhelmine Buttlar. Sie war als Freundin der Ballenstedter Herzogin Maria Friederike von Anhalt Bernburg eine Hofdame auf dem Schloss Ballenstedt. Zu der Feldküche an der Alexanderstraße, wo wir eine Mittagspause einlegten, waren es nur ein paar hunder Meter von der Grabanlage aus. Einige von uns ließen sich die Erbsensuppe gut schmecken.

Hubertushöhe

Nach der Überquerung der B 185 erreichten wir nach kurzer Strecke die Hubertushöhe. Von dem einstigen Aussichtsturm und der Schutzhütte kann man nichts mehr erkennen. Bei klarer Sicht hat man von hier eine schöne Aussicht ins Siebersteinstal. In Serpentinen ging es hinunter ins Tal, um nach Überwindung des Damms vom kleinem Siebersteinsteich, schon wieder den nächsten Berg zu "erklimmen".

Steinbruch und Heimkehr

Oben angekommen, konnten wir von einem Aussichtspunkt, einen Blick in den großen nebelvehüllten Steinbruch werfen. An einer Schautafel konnten wir etwas über die Entstehung und Verwendung der hier abgebauten Grauwacke erfahren. Zur Riederischen Trift war es nun nicht mehr weit. Hier legten wir an einem Rastplatz die letzte Pause ein. Um den Osterteich zu erreichen, mußten wir wieder einen Berg hinunter gehen. Über den Damm des Osterteiches kamen wir zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Unser Dank gilt unserem Wanderführer Herrn Manfred Böhm.
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1 Kommentar
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 10.01.2016 | 23:22   Melden
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