Wanderung von Benzingerode über Agnesberg ins Christianental

Blick vom Agnesberg auf das Schloss Wernigerode
Der Harzklub Quedlinburg hatte zu einer Wanderung vom Parkplatz Wassertretbecken in Benzingerode eingeladen. Recht viele Wanderfreunde waren der Einladung gefolgt, um unter Leitung des Wanderführers, Herrn Manfred Böhm, eine schöne Wanderung machen zu können.

Das erste Ziel unserer Wanderung war der Forstort Eisergarten. Hier an dem Wassergraben verlief jahrzehntelang die Grenze zwischen dem Herzogtum Braunschweig und dem Königreich Preußen. Als Ergebnis der Novemberrevolution von 1918 wurde Braunschweig und auch Preußen zu eigenständigen Freistaaten umgewandelt. Diese Eigenständigkeit hatte nicht lange Bestand. Bereits 1932 bzw. 1933 war es mit der Eigenständigkeit vorbei. Ich denke, dass sich am Grenzverlauf sicherlich bis 1945 nichts geändert hat.

Gebranntes Eichental

Weiter ging es auf dem Austberger Rundweg bis zum Abzweig ins "Gebranntes Eichental". Nachdem wir den Aufstieg durch dieses Tal bewältigt hatten, legten wir, oben angekommen, eine kurze Verschnaufpause ein, um anschließend auf dem Annaweg hurtig weiter zu wandern.

Agnesberg

Vorbei an dem Aussichtspunkt Falkenbank kamen wir zum Aussichtspunkt Agnesberg. Er liegt oberhalb des Schlossberges. Von der Aussichtsstelle hatten wir eine schöne Aussicht auf das Schloss Wernigerode und der Stadt Wernigerode. Ein Blick zum Brocken war uns aufgrund der fehlenden Fernsicht verwährt.

Christianental

Ein serpentinartiger Weg führte uns von der Aussichtsstelle hinunter zum Erbgrafenweg, der uns ins Christianental führte. Auf dem Gelände des beliebten Waldgasthauses Christianental konnten wir eine neue Vogelart entdecken, es war die Schnapsdrossel (siehe Bild). Da weder der Kiosk noch das Waldgasthaus geöffnet war, ging es, ohne längeren Aufenthalt, wieder das Christianental hinauf.

Stapenberg

Oben angekommen gelangten wir auf dem Hermannsweg zur Schutzhütte am Triangel. Hier legten wir die Mittagspause ein. Bis zum Rast- und Aussichtspunkt Stapenberg war es jetzt nicht mehr weit. Leider hatten sich die Sichtverhältnisse nicht verbessert, sodass wir von dort oben weder den Brocken noch die Vorharzberge sehen konnten. Über einen relativ schwierigen Abstieg (Hohlweg) gelangten wir zurück nach Benzingerode. Die Freunde der Harzer Wandernadel wurden für ihre Mühen gleich mit 4 Stempelstellen belohnt. Unser Dank geht an unseren Wanderführer, der uns alle wieder sicher zum Parkplatz geleitete.
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2 Kommentare
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 16.03.2016 | 21:09   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 31.03.2016 | 19:49   Melden
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