Wanderung von Friedrichsbrunn über die Klappe zum Bergrats- Müller - Teich

schönes Ahornblatt
Ausgangspunkt der herbstlichen Wanderung vom Harzklub Quedlinburg war diesmal der Parkplatz in Friedrichsbrunn. Bei teilweisem bedecktem Himmel und recht milden Temperaturen ging es entlang der Sonnenloipe zum Siptenfelder Weg. Bereits am Waldanfang verliessen wir diesen Weg und gingen über den Tälerweg ins Uhlenbachtal. Entlang des großen Uhlenbaches kamen wir, am Laubtalsblick vorbei, zum Uhlenteich. Hier vereinigt sich der kleine Uhlenbach mit dem großem Uhlenbach. Das Forsthaus Uhlenstein befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Auf dem Tälerweg war es nicht weit bis zum Waldrastplatz "Klappe", der wiederum am Siptenfelder Weg liegt. Durch einer Rastpause gestärkt, konnten wir den Anstieg zur Beckstraße bewältigen. Über den Christinienweg ging es wieder hinunter ins Friedenstal. Der Friedensbach fließt, durch mehere Staustufen geregelt, in der Nähe der Klostermühle in die Selke. Eine solche Staustufe ist auch der Erichsburger Teich, an dem wir vorbei kamen. Fast alle Teiche im Harz entstanden bereits im Mittelalter. Mit Hilfe des angestauten Wassers konnten die vielen damals vorhandenen Bergwerke betrieben werden. Heute dienen diese Teiche hauptsächlich dem Hochwasserschutz, der Trinkwasserversorgung und den Anglern als Fischteich.

Am Ferienpark Merkelbach kamen wir wieder auf die schon erwähnte Beckstraße. Der Bergrat - Müller - Teich liegt ganz in der Nähe des Ferienparks. Hier angekommen, legten wir an dem Waldrastplatz die nächste und letzte Pause dieser Wanderung ein.

Auf der Beckstraße wanderten wir weiter bis zum Abzweig zum "Historischen Grenzweg". Hier konnten wir uns einen orginalen Grenzstein von 1603 anschauen. Damals war dort die Grenze zwischen Braunschweig und Anhalt. Kurz vor dem Gondelteich verliessen wir den Grenzweg und bogen nach Friedrichsbrunn ab. Der Gondelteich wurde erst 1936 errichtet. Bis 1948 waren hier Ruderboote vorhanden. Heute dient er dem Hochwasserschutz der Selke und als Anglergewässer.

Zum Hasenwinkel war es nun nicht mehr weit. Hier konnten wir uns gleich zwei Schutzhütten anschauen. Eine Riesenbank, die im vorigem Jahr von dem Harzklub Friedrichsbrunn dort aufgestellt wurde, ist 4,50 m lang. Von hier aus gelangten wir wieder über den Siptenfelder Weg zum Parkplatz. Ich denke, dass ich im Namen aller Teilnehmer, unseren Wanderführer - Herrn Manfred Boehm - für die schöne Wanderung, danken kann.
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