Bergwacht mit Blaulicht und Sondersignal zum Bielestein

Poppenbergturm (frühere Aufnahme)
Nordhausen: Ilfeld | Auf dem Waldparkplatz -Tisch, der sich zwischen dem Netzkater und dem Hufhaus befindet, trafen sich die Wanderfreund des Harzklubs Quedlinburg. Bei leichtem Regen und Nebel wanderten wir zum Aussichtsturm auf dem Poppenberg. Dieser Turm wurde 1894, ähnlich dem Josefskreuz auf dem Auerberg, als Eisenkonstruktion erstellt und hat eine Höhe von 33,3 m. Diese Höhe galt es mit Hilfe der 177 Stufen zu erklimmen. Oben angekommen war leider die Sicht durch die Nebelschwaden gleich Null. Nach der Besteigung des Turms gab es zur Belohnung einen Stempel in das Wanderheft.



die Bielesteine und die Bergwacht

 

Das nächste Ziel unserer Wanderung waren die oberen Bielesteine. Im Harz  gibt es  mehrere Bielesteine. Sie hatten Jahrhundertelang bei der Bestimmung des  Frühjahrs- und Herbstanfanges  eine große Bedeutung. Es ranken sich noch heute Sagen um die Bielesteine. Bei der Besichtigung der Bielesteine wurde mein  Freund und zugleich Wanderfreund von einer Wespe gestochen. Auf dem schmalen Wanderweg zwischen den oberen Bielesteinen und dem unterem Bielestein (dieser wird übrigens von Kennern als der echte Bielestein angesehen) kam es wenige Minuten später zu einem plötzlichem Zusammenbruch meines Freundes. Da er bewusstlos war, löste unser Wanderleiter, nach einer kurzen Beratung mit dem Wanderfreund, dem Tierarzt Dr. Ingolf Horst, einen Notruf aus. Zuständig waren,für die Rettung, da wir uns auf einem Wanderweg in einer nicht ganz einfachen Gebirgslage befanden, neben dem Notarzt auch die Bergwacht aus Nordhausen. Mit Hilfe unserer Standortkoordinaten gelang es der Bergwacht, nach längerem Bemühen, mit ihrem Rettungswagen bis fast an den Unglücksort zu gelangen. Der Rest der Strecke konnte nur noch zu Fuß bewältigt werden. Erfreulicherweise erholte sich in der Zwischenzeit unser Wanderfreund zusehends. Die ganze Zeit (ca. 60 min).wurde er von der Wanderfreundin Maria - Ilona Gatzke und dem Wanderfreund Dr. Ingolf Horst liebevoll betreut. Unser Wanderleiter, Manfred Böhm, hielt die ganze Zeit den Kontakt mit den Einsatzkräften aufrecht. Zur Behandlung wurde der Wanderfreund in das Klinikum Nordhausen eingeliefert. Alle Wanderfreunde verhielten sich bei diesem Unglücksfall vorbildlich. Hierfür möchte ich mich bei allen Beteiligten, auch im Namen meines, inzwischen wieder vollständig genesenden, Freundes, recht herzlichst bedanken.

Ilfelder Wetterfahne und Brockensicht

Nach diesem Zwangsaufenthalt wanderten wir weiter bis zur Ilfelder Wetterfahne. Von hier oben hatten wir einen schönen Blick auf Ilfeld. Die Ilfelder Wetterfahne wurde erstmals im Jahre 1872 errichtet und 2015 neu aufgestellt. Da sich der Regen und der Nebel bereits verzogen hatten, machten wir auf dem Rückweg zum Parkplatz noch einen Abstecher zur Brockensicht. Nach über 10 km erreichten wir voller Emotionen wieder den Parkplatz.
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 27.07.2017 | 20:43   Melden
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