Das Einrollen der RIA im Einetal

Endorfer Mühle
Zum Einrollen bzw. Anradeln im Einetal hatte die Radinitiative e. V. (RIA) eingeladen. Nach einer Einweisung über das Verhalten im Straßenverkehr und einen Ausblick auf die Streckenführung durch den Dipl. - Med. Norbert Jahn, begann die erste Radtour der RIA in diesem Jahr.

im Einetal

Bei schönstem Frühlingswetter fuhren wir im Einetal am Freibad vorbei auf befestigten Landstraßen bis nach Westdorf. Ab Ortsrand von Westdorf radelten wir auf unbefestigten Wegen im Einetal weiter. Über Welbsleben kamen wir zu einem ehemaligen Freibad im Hengstbachtal. Durch die Errichtung einer Starkstromtrasse, direkt durchs Hengstbachtal, kam es zur Stilllegung des beliebten Waldbades. In den nachfolgenden Jahrzehnten hat sich daraus ein Biotop gebildet. An einem Südhang im Hengstbachtal waren blühende Adonisröschen zu besichtigen.

Arnstein mit Harkerode

Vom Biotop ging es auf Wald - bzw. Feldwegen bergauf zu der bekannten Kastanie am Abzweig zur Burgruine Arnstein. Von der Kastanie aus rollte es ohne Anstrengung bis zum Arnstein. Nach der Besichtigung der Burganlage, verpflegten wir uns aus dem Rucksack. Vom Arnstein hatten wir einen guten Ausblick auf die Umgebung. Unser nächstes Ziel war das Mausoleum der Familie Freiherrn von Knigge. Die Familie war von 1812 bis zur Enteignung 1945 der letzte Besitzer des Arnsteins. Als ständigen Wohnsitz nutzten sie aber ihr Schloss in Harkerode. Dieses Schloss beherbergt seit 1952 ein Kinderheim. Unser Weg führte uns nun vom Mausoleum vorbei am Schloss zur Harkeröder Kirche. Diese Kirche, St. Johannes, wurde von dem bekannten Berliner Baumeister Schinkel entworfen und im Jahre 1832 errichtet. Es war ein Geschenk der Familie von Knigge an die Gemeinde Harkerode.

Konradsburg und Heimfahrt

Über einen steinigen Feldweg ging es hinauf nach Endorf. Kurz vor Endorf war das beliebte Fotomotiv, die Endorfer Mühle, zu sehen. Vom Endorf aus fuhren wir durch die Feldflur zur Konradsburg. Diese Konradsburg bei Ermsleben wurde und wird durch einen Förderverein liebevoll restauriert und gepflegt. Im Burgcafe wurden wir mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Nach der Besichtigung der Krypta, der Kapelle und des Brunnenhauses, fuhren wir den Burgberg hinunter nach Ermsleben. Da es leider noch keinen Radweg nach Aschersleben gibt, benutzten wir den Feldweg nach Westdorf. EinSühnekreuz kurz vor Westdorf erinnert an dem Mord an Adalbert den II. - Graf von Ballenstedt. Das diesjährige Einrollen endete an diesem Sühnekreuz. Die bei der Radtour entstandenen Bilder habe ich, mit früheren Bildern von mir, ergänzt.
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4 Kommentare
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Gisela Ewe aus Aschersleben | 18.04.2016 | 21:20   Melden
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Lothar Wobst aus Bitterfeld-Wolfen | 19.04.2016 | 10:16   Melden
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 19.04.2016 | 12:08   Melden
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 19.04.2016 | 12:08   Melden
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