Partnertreffen der Zweigvereine Clausthal - Zellerfeld und Quedlinburg des Harzklubs

Vorplatz des Panoramamuseum mit Cafe und Wasserspielen
Bad Frankenhausen/Kyffhäuser: Panoramamuseum | Es ist eine schöne Tradition, dass sich die beiden Wandervereine, 2-mal im Jahr, an unterschiedlichen Orten treffen. Zum Herbsttreffen waren die Besuche der Barbarossahöhle bei Rottleben und des Panoramamuseums Bad Frankenhausen vorbereitet. Nachdem sich die Teilnehmer begrüßt hatten, stand einem Höhlenbesuch nichts im Wege. Seit 1866 ist die Schauhöhle aus Anhydrit mit der beachtlichen Größe von 15.000 m² für die Besucher geöffnet. Es ist weltweit einmalig, dass von den Decken und Wänden "Gippslappen" herunter wachsen. Mit etwas Phantasie kann sie als Tierhäute bzw. Tierfelle erkennen. "Alabasteraugen", "Gipsperlen", "Schlangengips" und mehrere glasklare Seen verstärken den überwältigen Eindruck. Das Kyffhäusergebirge ist durch Sagen über den Stauferkaiser Friedrich I., besser bekannt als Kaiser Barbarossa, untrennbar verbunden. Da sich die Höhle ebenfalls im Kyffhäusergebirge befindet, wurde ein größerer Raum als Kaiser Barbarossa -Saal eingerichtet. In der Höhle finden neben Konzerten und Theateraufführungen sogar Trauungen statt. Es ist schön, dass man im Gegensatz zum Panoramamuseum in der Höhle fotografieren darf. Leider ist die Ausleuchtung der Höhle, zum Fotografieren, da aus verständlichen Gründen kein Blitzlicht verwendet werden darf, nicht optimal. Unser Mittagsessen nahmen wir gleich in der Gaststätte Barbarossahöhle ein.

Panoramamuseum

Nach der Mittagspause fuhren wir zum, etwa 8 km entfernten, Panoramamuseum auf dem Schlachtenberg bei Bad Frankenhausen, weiter. In seinen Ausführungen versuchte ein Museumsführer uns dieses außergewöhnliche Museum etwas näher zu bringen. Das Museum wurde auf einem authentischem Schlachtfeld des Bauernkrieges in den 70-er Jahren errichtet. Das Herzstück des Museums bildet das 14 m hohe und 123 m lange 360° Panorama - Gemälde,. Jahrelang hat der Leipziger Maler Professor Werner Tübke mit  seinen Helfern an der Schaffung dieses umwerfenden Kunstwerks gearbeitet. Die Handlung der einzelnen Szenen ist in der Zeit des Bauernkrieges angesiedelt. Fast 3 Millionen Besucher konnten, seit der Eröffnung 1989, dieses einmalige Kunstwerk bestaunen. Nach dem Kaffeetrinken war es wieder Zeit, voller neuen Eindrücken, die Heimreise anzutreten. Bei herrlichem, fast sommerlichem Wetter verabschiedeten wir uns von einander. Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren dieses Partnertreffens.
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Peter Pannicke aus Wittenberg | 17.10.2017 | 22:28   Melden
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