Wanderung vom Oderhaus über Rinderstall zum Silberteich

herbstlicher Silberteich
Braunlage: Waldgaststätte Rinderstall | Der Treffpunkt der Wanderung des Harzklub Quedlinburg war der Parkplatz an der Wurmbergseilbahn in Braunlage. Als wir dort ankamen, regnetes es gerade in Strömen. Daraufhin schlug unser Wanderführer, Manfred Böhm, eine Änderung der geplanten Wanderroute vor. Bis zu dem neuen Start - und Zielort, dem Oderhaus, mussten wir nur wenige Kilometer fahren. Auf einer befestigten Fahrstraße, wanderten wir vom Parkplatz Oderhaus direkt zur Waldgaststätte Rinderstall. Auf etwa halber Strecke überquerten wir die rechts bzw. links der Fahrstraße fließende Oder. Da der Regen kaum nachließ, waren wir froh unsere Mittagspause in der Gaststätte verbringen zu können. In den 50 er Jahren des 20. Jahrhunderts ist aus dem ehemaligen Rinderstall, mit einer Unterkunft für den Rinderhirten, eine schön eingerichtete Waldgaststätte entstanden.  In der Gastätte wurden wir herzlich empfangen und auch gut bewirtet. Nach dem Mittagessen, es hatte inzwischen aufgehört zu regnen, wanderten wir frohen Mutes zu dem, 2,5 km entfernt liegenden, Silberteich hinauf.

Silberteich und Naturmythenpfad

Für unsere Anstrengungen wurden wir mit einem herrlichem Blick auf den herbstlichem Silberteich belohnt. Durch diesen Teich fließt der Brunnenbach, der später in die Warme Bode mündet. Dieser Harzteich ist, wie fast alle Harzteiche, bereits vor Jahrhunderten entstanden, um den Bergbau im Harz zu unterstützen. Denn die Wasserkraft stellte, neben der menschlichen und tierischen Kraft, die einzige Energiequelle dar, die damals zur Verfügung stand. Oberhalb des Silberteiches, an der Stempelstelle 148, kamen wir auf den 4 km langen Naturmythenpfad. Er hat insgesamt 10 Stationen aufzuweisen. Auf unserem Weg kamen wir an den Stationen Vogelgesang/Vogelflug und Naturgewalten vorbei. In den dort befindlichen Büchern aus Holz sind Informationen zu den betreffenden Stationen zu finden. Über den Naturmythenpfad, den Morgensternweg und zum Abschluss wieder über die Fahrstraße ging es, immer bergab, zum Oderhaus zurück. Trotz dem starken Regen, zu Beginn der Wanderung, wurde es dank der Initiative unseres Wanderführers und Petrus Einsicht, doch noch eine schöne 11 km lange Wanderung. Dafür möchte ich mich bei Manfred Böhm für seine Umsicht, verbunden mit seinen stets sehr großen Ortskentnissen, bedanken.
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