Warum in die Ferne schweifen, das Schöne liegt doch so nah …

Gatshaus Forelle

… in diesem Fall am Süßen See, in der Region Seeburg/ Höhnstedt.

Einige Freunde des Rotary Club Aschersleben machten sich am 9.9.2017 auf den Weg Richtung Lutherstadt Eisleben.
Die erste Station war Seeburg. Man vermutet nicht so ein schönes Panorama gleich neben der Bundesstraße 80, wenn man diese linksseitig verlässt. Stolz erhebt sich das Schloss über den See, auch wenn es in einigen Teilen noch aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst werden muss.
Nach einem sehr schmackhaften Rotbarsch im 312-Jahre alten, aber sehr gemütlichen Gasthaus „Zur Forelle“ (hier sollte man rechtzeitig einen Tisch reservieren) ging es unterhalb des Schlosses zum Seesportclub. Dort hatten wir eine Kutterfahrt gebucht. Trotz des Windes, oder gerade deswegen, war dies eine aufmunternde und lustige Rundfahrt über den See. Vorbei am Schloss und den Seeterrassen, hat man einen schönen Blick auf die Anliegergrundstücke, kann künstliche und echte Reiher beobachten. Am Campingplatz, der durch die MDR-Reportage einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, fallen sofort die „Wohnfässer“ ins Auge. Sicherlich auch mal eine andere Übernachtungserfahrung.
Nachdem wir vollzählig das Ufer wieder erreicht hatten, endete unser Spaziergang entlang des Süßen Sees im Eiscafé an der Uferpromenade. Eis und Kuchen waren sehr lecker, leider wurde draußen bedient – Personalmangel. Das tat aber der guten Laune keinen Abbruch.
Unsere kleine Reisegruppe macht sich dann durch das Rösetal auf den Weg in Richtung Höhnstedt zu Straußenwirtschaft Hultsch. Dort im Weinberg ankommend, überraschte uns ein herrlicher Blick in Richtung Kerner See, umrahmt von ca. 4.000 Weinstöcken der Familie Hultsch, auf. Der Weinberg ist seit 1875 in Familienbesitz und wird in 3. Generation in Handarbeit bewirtschaftet. Die Eheleute Hultsch waren ausgezeichnete (wie Ihre Weine) Gastgeber, die unsere laienhaften Fragen geduldig beantworteten und eine lebhafte Unterhaltung unserer Gruppe absicherten. Der verkostete Wein war durchweg sehr schmackhaft, besonders zu erwähnen sind Grauburgunder Spätlese und die Traminer Spätlese.
Ein sehr schöner Tag neigte sich an den Ufern der Nacht seinem Ende und wird uns in guter Erinnerung bleiben. Es zeigt sich, dass man auch in der Nähe sich gut erholen kann. Die Region, von manchen als „Toskana des Ostens“ gewürdigt, kann man nur empfehlen. Auch für Radfahrer, denn der See lässt sich gut umrunden bzw. führt hier auch der Luther-Radweg lang.
In diesem Sinne gute Reise
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