Ein Fotoshooting im Bahnbetriebswerk Wernigerode

Im Bahnbetriebswerk Wernigerode, wird die gesamte Technik der Dampflokomotiven, Diesellokomotiven, Triebwagen, Personen- und Güterwagen sowie Sonderfahrzeuge, instand gehalten.

Hier kann man die faszinierenden technischen Denkmäler in der imposanten Werkstatthalle, aus dem Jahre 1926 mit einer Länge von 70 m, einer Breite von 25 m und einer Höhe von 11 m erleben. So etwas ist außerhalb der HSB heute kaum noch möglich.

Es ist ein knochenharter Job. Hut ab vor den Arbeitern der HSB, die den ganzen Tag mit schwerem Werkzeug in Dreck, Schmiere und rußigem Qualm arbeiten.


Die Dampflokomotiven der Harzer Schmalspurbahnen sind in die Jahre gekommen. Immer öfter müssen die aus den 1950er Jahren stammenden Maschinen zur Reparatur ins Dampflokwerk im thüringischen Meiningen. Die eigene Werkstatt im Bahnbetriebswerk Westerntor in Wernigerode ist für Großreparaturen oder auch die alle acht Jahre stattfindenden Hauptuntersuchungen zu klein. Die Aufträge an das der Deutschen Bahn gehörende Meininger Dampflokwerk sind immens teuer und belasten zunehmen die Bilanz der Harzer Bahn. Allein eine Hauptuntersuchung, vergleichbar dem Tüv beim Auto, schlägt mit rund 600 000 Euro zu Buche. Das ist auf die Dauer zu teuer, meint man in der HSB-Führung. Jörg Bauer, der Oberste Betriebsleiter der Bahn, sagt: „Wenn man bedenkt, dass wir 25 Dampflokomotiven haben, von denen 17 bis 18 betriebsbereit sind, ist das eine ganze Menge Geld.“
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3 Kommentare
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Ellen Röder aus Alsleben (Saale) | 15.03.2014 | 17:26   Melden
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 15.03.2014 | 21:57   Melden
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Bernd Müller aus Halle (Saale) | 16.03.2014 | 20:23   Melden
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