Fotoausstellung "Mythos Tibet"

Wann? 10.05.2014 14:00 Uhr bis 15.06.2014 00:00 Uhr

Wo? Palmenhaus, Bad Dürrenberg DE
Kloster Samye - Im Tal des Yarlung Tsangpo
Bad Dürrenberg: Palmenhaus | Die Fotoausstellung „Mythos Tibet“ zeigt vom 10.05. bis 15.06.2014 im Palmen- und Vogelhaus Bad Dürrenberg Ansichten vom Dach der Welt. Eröffnung: 10.Mai, 14.00 Uhr

Hintergrund:

"Der Mythos Tibet lebt. Es gibt nur wenige Länder und Regionen, von denen eine solch langanhaltende Faszination ausgeht. Es mag an der langen Isolation des Landes liegen, seiner exponierten Lage und dem ewigen Zwist, welche die Neugier wach halten. Doch seit dem Einmarsch Chinas 1950 haben sich Mythos, Menschen und das Land geändert. Heute polarisiert der Name Tibet.

Den modernen Einflüssen zum Trotz versuchen die Tibeter an ihren Traditionen festzuhalten. Handys und Motorräder stehen im Wettstreit mit Buttertee und Yaks und ergänzen sich gleichzeitig. Eine Reise durch Tibet ist heute vielschichtig, zwischen Traditionen und Mythen, Politik und Moderne.

Wir, das war eine kleine Reisegruppe aus Deutschland, hatten uns an den ranzigen Geruch brennender Butterkerzen gewöhnt, selbst Gebetsfahnen auf Pässen aufgehangen und eifrig Gebetsmühlen gedreht. Wir tranken Buttertee mit unseren tibetischen Begleitern, ließen die deutsch-tibetische Verbundenheit 4.300 Meter hoch leben und opferten für ein Campfeuer etliche getrocknete Yakfladen. Unsere Zelte standen meistens in der Nähe kleiner Dörfer, bewacht von struppigen Hunden, die sich ständig balgten, die ganze Nacht um unsere Zelte strichen und mit ihrem wütenden Bellen die frei umherlaufenden Yaks fernhielten. Wir fuhren mit den Jeeps abseits der Hauptstraßen. Doch was sind schon Straßen in Tibet? Staubige Pisten, Schotterwege, selbst vom erst kurz vor den Olympischen Spielen 2008 fertiggestellten Friendship-Highway, der Kathmandu und Lhasa verbindendet, sind noch immer einige Abschnitte im Bau. Auf dem Weg zum Nam Co (See), dem größten See Tibets, rauschten wir an kleinen Siedlungen vorbei und hüllten Motorradfahrer und Pilger in unsere Staubwolken ein. Tibet sollte für uns vielschichtig werden, eine Erfahrung zwischen Mythos und Realität."

Weitere Informationen unter: www.reportagereisen.de
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