Übung der Feuerwehren auf der Kippe bei Klobikau

  Übung der Feuerwehren auf der Kippe bei Klobikau
Als am Samstagmorgen so gegen 08:30 Uhr die Sirene in Klobikau ertönte, glaubten die Einwohner das ihre Ortsfeuerwehr zu einem Ereignis gerufen wird. Dies war ja auch richtig, denn ein Großteil der Freiwilligen Feuerwehren des Brandschutzabschnittes 1 wurden zu einer Übung auf Kippe nahe des Ortes Klobikau gerufen. Der Sammelpunkt für 20 Feuerwehrfahrzeuge und 2 Fahrzeuge des Rettungsdienstes, war in der Südstraße des Ortes.
Hier erfolgte nach dem Eintreffen aller Alarmierten Kräfte eine Einweisung. Ziel dieser Übung war es, die Kräfte und Mittel bei einem Ernstfall – Brand auf der Kippe, richtig einsetzen zu können. Unter anderem ist bei einem Brand ja auch kein Wasser auf der Kippe vorhanden. So wurde es notwendig eine lange Wegestrecke zur Wasserversorgung herzustellen, denn Wasser musste vom Geiseltalsee bis zum Aussichtspunkt Klobikau herangeschafft werden und dies ist eine Strecke von ca. 3900 Meter. Aber nicht nur die große Entfernung, sondern die Überwindung von etlichen Höhenmetern musste mit in dem Übungskonzept bedacht werden. So war es notwendig eine B – Schlauchleitung von ca. 3900 m (im Ernstfall zwei davon), auf der Strecke in unterschiedlichen Abständen verteilt 10 Pumpen – um auch den benötigten Wasserdruck am Strahlrohr auf der Kippe Aussichtspunkt – Klobikau zur Verfügung zu haben.
Bei der Zusammenarbeit von 22 Fahrzeugen und 95 Einsatzkräften, musste eine Einsatzleitung gebildet werden, welchen vor Ort alle Fäden in der Hand hielt. Anfängliche Schwierigkeiten bei der Kommunikation der Kräfte, konnten im Laufe der Übung beseitigt werden, so dass man die gewonnenen Erfahrungen Nutzbringend bei einem Ernstfall anwenden kann. Aber auch eine Korrektur der Aufstellungspunkte der Pumpen wurde erforderlich, denn es zeigte sich das die zuvor festgelegten Aufstellungsorte zwar in der Theorie so richtig seien, jedoch in der Praxis vor Ort, den Gegebenheiten angepasst werden mussten.
Alles in allem konnte bei einer kurzen Auswertung nach der Übung festgestellt werden, dass es durchaus richtig war diese Übung auch im November durchzuführen. Nun kann man bei einer Auswertung mit den Führungskräften, Fehler und gewonnene Erfahrungen in einem neu zu erstellenden Einsatzplan verwenden.
Vor Ort waren aber nicht nur Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, sondern auch die Bürgermeisterin der Goethestadt Bad Lauchstädt I. Niewiadoma und der Bürgermeister der Stadt Mücheln A. Marggraf. Sie überzeugten sich von der geballten Einsatzstärke ihrer Freiwilligen Feuerwehren. Es wurden Gespräche mit der Feuerwehreinsatzleitung geführt, um die Voraussetzungen für eine noch bessere Arbeit vor Ort, bei Einsätzen zu schaffen.
Ein Dank gilt auch den Kameraden welche diese Übung so gut vorbereitet haben, genannt seien hier stellvertretend Kam. M. Jahn - Abschnittsleiter des Brandschutzabschnittes Merseburg / Geiseltal und Kam. K. Pfitzner – Goethestad Bad Lauchstädt. Für ein kräftiges Mittagessen – Erbsensuppe mit Backwurst, sorgten die Kam. der Freiwilligen Feuerwehr Schafstädt. Aber auch allen Einsatzkräften die zum Gelingen dieser Übung beigetragen haben.

R. Langrock
FF Goethestadt Bad Lauchstädt
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