Interessantes über Aussenspiegel

 

Der Außenspiegel eines Automobils ist eines der zahlreichen Innovationen, die ursrpünglich aus dem Rennsport stammen. So wurden Außenspiegel bei den Indy 500, dem 500 Meilen Rennen von Indianapolis eingesetzt, und seit den frühen 50er Jahren werden Außenspiegel auch an Personenwagen verbaut. Es ist kaum vorzustellen, dass in Anbetracht der langen Geschichte des Automobils, so lange darauf verzichtet wurde, so ein nützliches Autoteil zu verbauen.

Der Außenspiegel sorgt für eine ausreichende Sicht nach hinten, um zum Beispiel einen angehenden Überholvorgang erkennen zu können. Schliesslich bewegt man sich mit einem Automobil in einem dreidimensionalen Raum, was den Außenspiegel definitiv zu einem sicherheitsrelevanten Autoteil macht.

Früher..


In den 70er Jahren, sah man manche Fahrzeugtypen, die den Aussenspiegel am Kotflügel verbaut hatten. Von dieser Bauweise wurde allerdings schnell wieder abgewichen. An den Kotflügeln werden allenfalls noch sogenannte Caravanspiegel mit verlängertem Arm verbaut, um bei Fahrzeugen, die einen Wohnwagen hinter sich herziehen, für eine verbesserte Sicht nach hinten zu sorgen.

Üblicherweise werden Außenspiegel an Fahrer und Beifahrertür angebracht. Für eine lange Zeit waren diese Spiegel immer wieder äusseren Einflüssen, wie Wind und Wetter ausgesetzt. Ständig musste man sie auf den passenden Winkel einstellen, und natürlich musste auch das Glas von Zeit zu Zeit gereinigt werden, um eine optimale Sicht zu gewährleisten.

Ein grosses Problem waren und sind auch immer wieder die sogenannten „toten Winkel“. In einem toten Winkel kann ein überholendes Fahrzeug sehr leicht übersehen werden. Speziell dazu entwickelte Spiegelgläser stellten eine Weiterentwicklung dar, die diesem ernstzunehmenden Problem entgegenzutreten vermochten. Damit man auch nicht wegen schlechter Sicht einen Unfall baut sollte man Spiegel und Fahrzeug auch immer sauber halten und des öfteren auch mal eine Waschhalle anfahren, das gilt auch für LKW Fahrer.

Weitere Innovationen


Die Amerikaner boten relativ früh Autos an, deren Aussenspiegel von innen elektisch verstellbar waren. Dazu wurden Stellmotoren verwendet um über einen Knopf die Position des in einer Schale eingebauten Spiegelglases zu verstellen. Diese Innovation liess in Europa recht lange auf sich warten, und war bei der Einführung vor allem den Oberklasse Fahrzeugen vorbehalten.

Zögerlich behaupteten sich die Fahrzeuge mit mechanischer Innenverstellung von Aussenspiegeln, und mittlerweile gehören elektrisch verstellbare Aussenspiegel bei fast jedem Fahrzeug zur Grundausstattung. Vorreiter hierbei, waren vor allem die asiatischen Autohersteller die dabei für viel Mehrwert bei ihren Fahrzeugen sorgten.

Europäische Autohersteller verzichteten in den 70er Jahren oftmals sogar darauf einen Außenspiegel auf der Beifahrerseite zu installieren. Eine weitere Verbesserung stellte die elektrische Beheizbarkeit des Aussenspiegels dar. Auf diese Weise konnte das Anlaufen der Spiegel vermieden werden. Diese Heizung funktioniert entweder mit dem Heizgebläse, oder mit einem separaten Wärmeelement das hinter dem Spiegel eingebaut ist.

Japanische Autohersteller gingen dabei noch einen Schritt weiter, und führten eine Technik ein die, diese doch recht teuer gewordenen und schützenswerten Aussenspiegel nach dem Abzug des Zündschlüssels gegen innen drehen um Kollisionen zu vermeiden. Ich finde das klingt nach tollen neuen Ideen.
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