Namibia entdecken

Jedes Jahr steht man wieder vor der Frage: wohin soll es in den Urlaub gehen, auch mir geht es so. Die in der Werbung angebotenen Reiseziele, wie die Kanaren, die türkische Riviera oder Mallorca hat man entweder schon bereist oder findet das Urlaubsziel unattraktiv. Etwas neues, Spannendes muss also her. Nach einigem Stöbern durch diverse Online-Portale bin ich dann auf Namibia gekommen. Afrika war generell immer sehr interessant für mich und eine Safari wollte ich auch schon immer einmal machen. Namibia ist aufgrund seiner deutschen Wurzeln und im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern niedriger Kriminalitätsrate sehr attraktiv für insbesondere deutsche Touristen.

Los gehts


Der Hinflug nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias, findet mit der Fluggesellschaft Air Namibia statt. Das Unterhaltungsprogramm an Bord, die Verpflegung und das Personal sind ausgezeichnet. Angekommen in Windhoek müssen wir feststellen, dass es bereits sehr früh dunkel wird. Wir nehmen daher im Dunkeln unseren Mietwagen der Firma Avis in Empfang. Der Angestellte an dem Schalter ist sehr freundlich, versteht sogar auf Deutsch die Frage nach einem Benzinkanister und einem Ersatzrad. Er erkundigt sich nach unserer Reiseroute und versichert uns, dass die Straßen in Namibia sehr gut sind und wir die beiden Extras nicht benötigen. Daher vertrauen wir dem Einheimischen und fahren frohen Mutes vom Flughafen in Richtung Windhoek.

Außerhalb des Flughafengeländes kommen uns allerdings die ersten Bedenken, da auf allen Broschüren, die wir am Flughafen mitgenommen haben und die wir bereits in Deutschland von dem Reisebüro erhalten haben, dass man im Dunklen möglichst kein Auto fahren soll, da die Gefahr der Wildunfälle deutlich höher sei. Also fahren wir langsam und stets mit Fernlicht weiter und kommen dann sicher in unserer Unterkunft für die Nacht an.

Huuuunger


Dort werden wir auf Deutsch in Empfang genommen und sehr nett über Windhoek informiert. Auf unsere Frage, wo man denn um die Uhrzeit noch gut essen gehen könnte, empfiehlt uns die Hausherrin jedoch, besser bei einem Lieferservice zu bestellen, da es im Dunklen nicht sicher auf den Straßen sei. Somit ist das erste Essen in Namibia eine Pizza Mozzarella, die zugegebener Maßen die schlechteste Pizza ist, die wir je gegessen haben.

Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen, denn die Tagesetappe wird lang und wir wollen uns noch Windhoek angucken. Dort gibt es nicht sonderlich viel zu sehen, so dass wir nach 2 Stunden in Richtung Kalahari aufbrechen können. Auf dem Weg entdecken wir die ersten Tiere seit unserer Ankunft die Namibia. Zumindest solche, die es in Deutschland nicht auf der Straße zu sehen gibt. Die Fahrt erstreckt sich durch unendliche Weite und zeigt uns, dass Namibia wirklich voller Kontraste steckt. Bald ging es dann weiter mit dem Flieger nach Kenia. Wir hatten eine Safari eingeplant und anschließend noch eine Woche am Strand. Kenia ist unglaublich genauso wie Namibia, und wir werden in Zukunft noch mehr Orte in Afrika erkunden.
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Martina I. Müller aus Halle (Saale) | 09.09.2016 | 02:17   Melden
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