Lauchstädter Derbysieg gerät nur einmal in Gefahr

SV 1925 Steuden – VfB Bad Lauchstädt 30:38 (HZ 13:18)

Im Derby der Germania-Sporthalle zwischen dem SV 1925 Steuden und dem VfB Bad Lauchstädt führten die Hausherren an diesem Tage nur einmal und das beim zwischenzeitlichen 2:1.
Ihrerseits agierten Sie in dieser Partie mit ungewohnt dünn besetzter Personaldecke, hatten nur einen Wechsler zur Verfügung.
Nach dem Ausgleich zum 2:2 übernahmen schließlich die VfBler die Führung, die auch bis zum Schlusspfiff nicht noch einmal abgegeben wurde. Schnell waren die Goethestädter mit 3 Toren in Front, danach kehrte Ruhe in die Partie ein. Die Steudener nahmen fortan das Tempo aus dem Spiel und die Lauchstädter ließen sich davon anstecken, so dass die Partie über weite Strecken vor sich hin plätscherte.
Zur Halbzeit führten die VfBler mit 13:18, eine Wende im Spiel schien in weiter Ferne, doch die VfBler wurden gegen Mitte der zweiten Halbzeit zu nachlässig und schenkten einfachste Bälle her.
Das Steuden es versteht derartige Geschenke anzunehmen und dadurch auch immer wieder im Stande ist ins Spiel zurückzukommen, dürfte auf Lauchstädter Seite allen aus der Vergangenheit bekannt gewesen sein, trotzdem kam es zum Unvermeidlichem.
Beim 26:27 stellte der SV den Anschlusstreffer 10 Minuten vor dem Spielende her und diese drohte nun zu kippen. Während Steuden bis zu diesem Zeitpunkt auf ihren Abwehrspezialist Andre Lanzendörfer verzichtete, kam nun auch dieser ins Spiel, sollte mithelfen die erste Führung nach dem 2:1 zu erzielen, doch eine Auszeit brachte schließlich die Lauchstädter endlich wieder in die Spur. In der Abwehr der Lauchstädter zahlte sich die Einwechslung von Dietze aus, der zusammen mit Gerlach die Mitte dicht machte und im Angriff drückten die VfBler in den verbleibenden knapp 7 Minuten Spielzeit nun aufs Tempo, was zuvor verloren gegangen schien und zogen Tor um Tor davon. So sorgten die Goethestädter am Ende doch noch für klare Verhältnisse und feierten mit ihren Fans einen 30:38 Auswärtssieg in eigener Halle.

VfB mit: Stephan; Ronneburg; Förster – Dietze; Zietemann (2); Stolzenberg (3); Schöppe (3); Nowak (3); Schmädicke (3); Gerlach (4); Schindler (10); Pohl (10)
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