VfBler siegen am Ende deutlich gegen Aufsteiger aus Landsberg

VfB Bad Lauchstädt – Landsberger HV 2 34:26 (HZ 16:14)

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison traf die Erste Manschaft des VfB in der heimischen Germania-Sporthalle auf den Aufsteiger des Landsbger HV 2. Wer allerdings dachte, Aufsteiger, das wird schon schief gehen, sollte von Beginn an getäuscht sein, denn schon vor der Partie war sich zumindest die VfB-Sieben sicher, dass ein schweres Spiel folgen sollte. Der Aufsteiger hatte in seinen ersten Partieen gegen Steuden und Queis nur knappe Niederlagen kassiert und dabei bereits von sich reden gemacht. Mit einer gut besetzten Truppe und voller Bank wollten die Randhallenser schließlich nicht wieder mit leeren Händen die Heimreise antreten.Auf der anderen Seite stadn für die Goethestädter nach dem Glanztag in der Vorwoche gegen Dieskau natürlich fest, sich auf dieser Leistung stabilisieren zu wollen. Dies gelang zu Beginn der Partie recht gut, aus der abermals starken Abwehr mit Stephan im Tor konnten etliche Bälle geblockt und gehalten werden, außerdem es nahezu komplett den starken Kreiläufer der Gäste aus dem Spiel zu nehmen. Der VfB nutzte so die Chancen um schon früh auf 7:2 zu enteilen, verpasste es aber dann nachzulegen.
Ungenauigkeiten im Abschluss, technische Fehler und gegen Ende der Halbzeit auftretende Lücken im Deckungsverband ließen den LHV weiter im Spiel. Die Führung schmolz auf 10:9, wuchs wieder auf 3 Tore an und schmolz erneut. Es fehlten schlicht die Konter um nochmals davon zu ziehen, denn im Positionsangriff wirkte noch vieles verbesserungswürdig.
Zum Pausentee ging es dann beim Stand von 16:14. Trainer Klaus-Jürgen Schönburg wieß auf die mangelnde Bewegung im Angriffsspiel hin und siehe da, es half. Im zweiten Abschnitt zeigte der VfB im Agriff flüssige Kombinationen, gute Wechsel und schnelle Tempowechsel, konnte wieder auf 5 Tore zum 26:21 einteilen. Mehr als die 5 Tore waren aber abermals nicht möglich.
Im sicheren Gefühl des Sieges vor Augen wurden nun auch unmögliche Würfe genommen – erfolglos für den VfB, gut für die Gäste, die ihrerseits verkürzten. In der Abwehrarbeit allerdings kamen die Goethestädter schnell wieder zur Diziplin zurück, erarbeiteten sich Konter und zogen erneut davon, was die Gemüter auf Seiten der Gäste ein wenig erhitzte und in Diskussionen mit den Schiedsrichtern trieb. Dies wiederum war für die VfB-Sieben ein Glücksfall, konnte doch die Führung in den letzten beiden Spielminuten von 30:26 auf den Endstand von 34:26 ausgebaut werden.

VfB mit: Klaus; Förster; Stephan – Schönburg, M.; Schöppe; Stolzenberg (1); Wusterhausen (1); Nowak (2); Schindler (3); Schmädicke (4); Gerlach (4); Zietemann (8); Pohl (11)
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