Energiebilanz für das vergangene Jahr

Es tut sich etwas in der österreichischen Energielandschaft. Die Bilanz aus dem letzten Jahr (errechnet von der Statistik Austria) zeigt deutlich, dass die erneuerbaren Energien weiteren Auftrieb erhalten haben. Insgesamt ist zu verzeichnen, dass der energetische Endverbrauch in Österreich 2012 um etwa ein Prozent gestiegen ist. Grund dafür könnten unter anderem die kälteren Temperaturen gewesen sein. Die Heizgradsumme stieg somit um fünf Prozent an. Doch nicht nur in den privaten Haushalten sondern auch in der Industrie ist ein Anstieg des Energieverbrauchs zu verzeichnen, nämlich ebenfalls um etwa ein Prozent. Bei den privaten Haushalten spricht man von einem Verbrauchsanstieg von gar vier Prozent. Im Verkehrsbereich ging der Verbrauch hingegen um 0,5 Prozent zurück.

Zu beobachten ist jedoch in jedem Fall, dass die erneuerbaren Energien einen immer größeren Anteil an der Stromversorgung ausmachen. Der Kohleanteil sank im letzten Jahr um 19 Prozent, im Bereich der Erdölprodukte war es ein Rückgang von zwei Prozent. Ein Anstieg ist mit jeweils fünf Prozent zum Beispiel bei Erdgas und brennbaren Abfällen zu verzeichnen und wie gesagt auch bei den erneuerbaren Energien, da sind es ganze sieben Prozent. Besonders die Windkraft und die Energie aus Photovoltaik Anlagen erlebte im Jahr 2012 einen regelrechten Durchbruch und lag bei plus 33 Prozent, Wasserkraft bei einem Plus von 28 Prozent.

Im vergangenen Jahr machte der Anteil der Energieerzeugung aus Erneuerbaren am Gesamtstromverbrauch in Österreich ganze 65 Prozent aus. Auch der Verbrauch aus Fernwärme stieg um fünf Prozent an, wobei die Hälfte der Energie in diesem Fall ebenfalls aus alternativen Quellen stammt. Wenn es so weitergeht, dann dauert es nicht mehr lange, bis die Energieversorgung Österreichs zu einem großen Anteil von erneuerbaren Energien übernommen wird. Den Richtlinien der EU würde eine solche Entwicklung definitiv entsprechen, so dass man behaupten kann, dass Österreich energietechnisch auf dem richtigen Weg ist.

Quellen:

www.statistik.at
www.billiger-strom.net
www.bmu.de
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