Fehlende Unterstützung des Kultur und Sportbereichs in Bernburg ! Wo ist die Unterstützung der Großindustrie ?

Nachdem nun die 3. Spielzeit in der 3.Handballiga schon wieder einige Wochen zurückliegt, laufen die Vorbereitungen auf die Saison 2013/14 auf Hochtouren. Wichtigstes Thema ist dabei das Beschaffen von finanziellen Mitteln, um einen reibungslosen Spielbetrieb in der 3.Liga zu gewährleisten. Jahr für Jahr stellen sich die gleichen Probleme dar, es wird immer schwieriger die nötigen Geldmittel zu beschaffen und entsprechend Sponsoren zu akquirieren.
Und genau an dieser Stelle muss ich feststellen, dass dieser Zustand für Bernburg nicht zu akzeptieren ist. Bernburg ist in dieser Beziehung ein schlafender Riese, mit seiner vorhandenen Großindustrie. Hier erwarte ich von den verantwortlichen Stadtvätern mehr Engagement und Einsatz unter Verwendung von Konzepten. Dabei muss nichts Neues entwickelt werden, diese liegen bereits vor. Es wird endlich Zeit, hier mit einer 100%igen Ernsthaftigkeit die Sache anzugehen. In viel kleineren Städten wird es Jahr für Jahr vorgemacht wie es funktioniert, so z.B. in Aue, wo der Spielbetrieb einer Fussball- und Handballmannschaft, je in der 2.Liga möglich ist. Der Trägerverein und der Handballförderverein „Bärenpower“, gemeinsam mit der sportlichen Leitung, sind bereit, den Weg des Handballsports weiter erfolgreich zu pflastern, dazu brauchen wir dringend auch die Unterstützung der Großindustrie in Bernburg. Sicher haben diese Betriebe auch eine gewisse Verantwortung an ihren Stammsitzen, aber auch mit den hier ansässigen Betrieben wird Geld verdient und der Nehmen- und Gebenprozess sollte kurzfristig greifen.
Das sportliche Aushängeschild der Stadt Bernburg, ist nach wie vor der SV Anhalt und durch seine fast ein Jahrzehnt andauernde Mitgliedschaft in der 2. Bundesliga, weit über die Landesgrenzen Sachsen Anhalts bekannt, was sich auch in der 3. Liga nicht ändern wird, geht es doch bis nach Frankfurt am Main zu den anstehenden Spielen.
Aus einer Diplomarbeit, erarbeitet durch die Hochschule Anhalt(FH), geht hervor, dass bei rund 15.000 Einwohnern aktives und bei weiteren 10.000 Einwohnern passives Interesse an den Spielen der 1.Herrenmannschaft besteht.
Zwei abschließende Bemerkungen: Ein ganz großer Dank an alle Sponsoren, welche schon über Jahre kontinuierlich unseren Sport unterstützen, stellvertretend möchte ich hier das Serumwerk und die Stadtwerke nennen,
Des Weiteren bin ich mir hundertprozentig sicher, dass oben Geschriebenes auf alle Sport und Kulturvereine in Bernburg zutrifft, darüber sollten wir dringend nachdenken und reden, denn das Potential in Bernburg ist für alle da.

Uwe Amelang
Handballförderverein
„Bärenpower“
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