„Fenstergeflüster“

„Fenstergeflüster“ mit Blick hinaus...
Bitterfeld-Wolfen: Städtisches Kulturhaus Wolfen | Zu diesem geheimnisumwitterten Thema wurde gestern im Städtischen Kulturhaus eine Ausstellung eröffnet.

Die Mitglieder des Bitterfelder Vereins „Malen und Zeichnen“ hatten sich in diesem Jahr damit beschäftigt und eine kleine, aber feine Ausstellung geschaffen.
Die Maler/Gestalter wollen die Betrachter auf beide Seiten dieser Gebäudeöffnungen mitnehmen. Dabei soll nicht über Sinn und Zweck von Fenstern philosophiert werden.

17:30 Uhr begrüßte der Vereinsvorsitzende, Herr Karl-Heinz Kivelip, die zahlreich erschienenen Gäste. Darunter auch Vertreter des Stadt Bitterfeld-Wolfen und des befreundeten Malzirkel FK am Theater Köthen. Ihr Vorsitzender, Herr: Hartmut Schmiegel, betonte später, dass es bei den vielen Baustellen gar nicht so einfach gewesen sei mit Navi das Kulturhaus zu finden.

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Kivelip entnehme ich nachfolgend Passagen aus seiner Begrüßungsrede.

Die Ausstellung entstand in zwei Phasen.

Der erste Zyklus „Blick hinein“, der zweite Zyklus "Blick hinaus"

soll Sichten in ein Haus zeigen, ohne ein Paparazzo zu sein. Nein . Es sollte der Augenblick, das Einzelbild einer Filmsequenz wiedergegeben werden.
Es wurde nur „Schwarz“ für die Bildgestaltung benutzt, um auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auch wurde absichtlich auf Bilduntertitel verzichtet. Der Betrachter darf/soll seine eigene Phantasie benutzen, um den Inhalt des für sich zu entdecken und eine eigene Geschichten zum Bild sich erdenken. Den Augenblick wird es in dieser Form nicht wieder geben.

Beim sich logisch als Fortsetzung ergebenden

„Blick hinaus“

steht der Maler verborgen hinter einer schützenden Scheibe oder Gardine und kann einen möglicherweise alltäglichen Anblick mit seiner speziellen Sicht auf die Dinge zum Ausdruck bringen.

Im offenen Foyer in der oberen Etage des Kulturhauses ist in den nächsten vier Wochen diese kleine, feine Schau zu bewundern.

Bei meinen Großaufnahmen beschränke ich mich bewusst auf die beiden Umsetzungen des Themas von meinen jüngsten Sohn Konrad, um den Appetit auf einen Besuch der Ausstellung nicht zu nehmen.
Gestern verriet mir mein Sohn noch, dass der Blick aus seinem Fenster auf unsere Siedlungsstraße ihn zu einem Thema inspiriert hat. Er ist übrigens seit seinem 10. Lebensjahr aktives Mitglied in diesem Malzirkel/Verein und seinen mittlerweile 30 Jahren immer noch der Jüngste der ca. 18 aktiven Mitglieder.

Es ist durchaus denkbar, dass das eine oder andere Bild nach Ausstellungsende den Besitzer wechseln könnte…
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1 Kommentar
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Waltraud Eilers aus Naumburg (Saale) | 11.10.2017 | 22:13   Melden
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