Here We Come - Hip Hop in der DDR

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Bitterfeld-Wolfen: Filmtheater Wolfen |

Am 23. September 2016 war es endlich soweit…wir zeigten den legendären Film „Here We Come – Breakdance in der DDR“ in Anwesenheit des Produktionsmanagers Matthias Kretzschmer und einem Hauptakteur des Films, Mike Mayer.

Wer vermutet, dass Hip Hop und Breakdance in der DDR keine Rolle spielten, wird überrascht sein, wenn er diesen Dokumentarfilm sieht. Der Regisseur Nico Raschick zeigt eindrucksvoll die Geschichte des ostdeutschen Hip Hop und was davon bis heute überlebt hat.

Das Zusammenspiel einer Subkultur und eines repressiven Staatsapparates: Dessau, Leipzig, Dresden, Berlin, Görlitz in den 1980ern. Der amerikanische Hip Hop-Film „Beat Street“ wurde in den Kinos gezeigt und löste einen regelrechten Ansturm aus. Für die DDR-Jugend ist der Film eine Art Anleitung für Breakdance, Graffiti und die Hip Hop-Kultur. So auch für Magic Mayer, Simo und Beatschmidt, die ihre Heimat im Breakdance gefunden haben, Hip Hop ist ihr Leben. Sie trafen sich auf Straßenkreuzungen, schneiderten ihre Trainingsanzüge selber, auf denen sie Graffitis mit dem Pinsel auftrugen und fertigten dicke Schnürsenkel aus Gardienen an. Die Klamotten und Bewegungen haben sie sich aus Film und Fernsehen abgeschaut, übten vor dem Spiegel oder/und auf der Straße. Es entstanden Crews die in Wettkämpfen gegeneinander antraten. Anfänglich von allen verurteilt und ausgegrenzt, entwickelte sich Breakdance zu einer wichtigen Jugendkultur in der ehemaligen DDR.

Im Anschluss standen Matthias und Mike für eine Gesprächsrunde zur Verfügung. Nachdem sie zahlreiche interessante Fragen vom Publikum beantwortet haben, wurden Autogramme geschrieben und in lockerer Atmosphäre weiter erzählt.
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