Bericht zur Stadtratssitzung mit einem wichtigen Thema "Goitschearkaden"

Ich war gestern zur Stadtratssitzung im Kulturhaus in Wolfen und das aus einem guten Grund!
Ein Thema war der Beschluss des endgültigen Bebauungsplans in der Innenstadt am Plan, sprich Bau der Goitzschearkaden. Ohne diesen geht es nicht weiter und der Schweinemarkt macht auch in Zukunft seinem Namen alle Ehre!
In der Vergangenheit hatte sich ja viel Widerstand geregt, nicht gegen den Bau, sondern über die Durchführung und dem stiefmütterlichen Umgang mit dem Thema Parkplätze und Neubau der Berliner Brücke.
Ich musste bis 21:30 Uhr durchhalten, da dieser Punkt auf der Tagesordnung etwas weiter hinten stand. Jedoch wurde ich für das lange Warten entschädigt, einige Stadträte zeigten sich von ihrer besten Seite. Da ging es zum Teil wohl eher um persönliche Befindlichkeiten, als um Tatsachen und wichtige Entscheidungen, zum Wohle unserer Stadt.

Mein Gedanke an dieser Stelle war, Kindergarten!
Aber lustig war‘s!

Dann wurde zum wiederholten Male versucht, ganz bestimmte Leute in einen Aufsichtsrat zu schicken, aber ohne Erfolg. Ja das war schon ein Hauch von gelebter und für mich, erlebter Demokratie.

Jedenfalls kamen vor der Abstimmung noch einmal viele Menschen zu Wort, manche hätten sitzen bleiben sollen. Da ging es zum einen um den „ZUP“ am Plan und eventueller Rückzahlungen von Fördermitteln, wenn dieser wieder wegkommt. Ich habe nicht studiert, jedoch habe ich sofort verstanden, dass dieses Thema noch nicht relevant war. Einer brauchte etwas länger um dies zu verstehen, da merkte man wieder, ich muss nicht unbedingt studiert haben, um das zu begreifen.

Jetzt zum Ausgang der Abstimmung und weiterer wichtiger Infos!
1. Bebauungsplan wurde genehmigt „sehr schön“
2. Berliner Brücke wird parallel erneuert „noch schöner“
3. Während der Bauzeit soll es Ausweichparkplätze z.B. eingezäunte Baulücke hinter dem ehem. Kaisers geben. „nochmal Glück gehabt“
4. In Betracht Ziehung und Überprüfung der Parkplatzvorschläge des Innenstadtvereins durch den verantwortlichen Mitarbeiter der Stadt. „es geht doch“


Noch ein kurzes Lob für unseren Sprecher des Innenstadtvereins, Herrn Kay Uwe Ziegler, er brachte die Befürchtungen und Ängste der Gewerbetreibenden der Innenstadt, trotz sehr kurzer Redezeit, kurz und knapp auf den Punkt.
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