Bitterfelder Gymnasiast punktet bei internationalem Chemie-Wettbewerb

Abiturient Gernot Kristof aus Bitterfeld mit zweitbestem Ergebnis beim weltweiten Wettbewerb für Chemie-Asse.

Gernot Kristof hat fast alles richtig gemacht. Ein einziger Punkt fehlte, dann hätte er mit ganz oben auf dem Siegertreppchen gestanden. Aber mit 29 von 30 erreichbaren Punkten wirkt er ebenfalls zufrieden.
Sein Schulleiter ist es auch. "Wir freuen uns, dass unsere Jungs auch bei internationalen Wettbewerben so herausragende Erfolge erzielen.“ , sagt Thomas Schödel, Rektor der Landesschule Pforta. Gernot besucht seit 3 Jahren die traditionsreiche Schule in Schulpforte bei Naumburg. Ein Internatsgymnasium, das auch einen naturwissenschaftlichen Zweig führt und Mitglied im nationalen Excellence-Netzwerk MINT-EC ist. Unter 300 Schülern aus Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland ist er eines von vielen naturwissenschaftlichen Talenten.
„Wer in Schulpforte lernt, lernt gern und schätzt den Austausch mit Mitschülern, die ganz unterschiedliche Begabungen haben.“, sagt Schödel.
Lernen und Leben gehören selbstverständlich zusammen in Pforta, wie die Schüler knapp sagen. „Ganztagsschule“ ist im vormaligen Zisterzienserkloster seit 1543 Programm.
Und so findet man in den historischen Klostergemäuern moderne Chemie-Kabinette, Informatik-Räume und sogar eine Sternwarte.

Der erste berühmte Chemiker, der aus der Landesschule Pforta hervorging, dürfte Fritz Hofmann (1866 – 1956) gewesen sein, der Erfinder des synthetischen Kautschuks.
Ob Gernot nach dem Abitur Chemie studiert – noch ist es sein Geheimnis. Aber als Bitterfelder sollte er darüber nachdenken. Die Region kann Talente wie ihn gebrauchen.
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