Die Anhaltsiedlung im Wandel?

Im August wurde ich zu einem kleinen Rundgang in die Anhaltsiedlung gerufen.

Ein Anwohner wollte mir die extremen Gegensätze, der doch eigentlich so positiven Entwicklung zeigen. Es werden ganze Straßenzüge modernisiert, aber gegenüber stehen leere Blöcke, welche dem Verfall preisgegeben werden. Wie auf den Bildern zusehen ist, wachsen die Hauseingänge langsam zu. Wem gehören die leeren Wohnblöcke? Weshalb wird auf der einen Seite der Rasen gemäht und auf der anderen Seite steht das Unkraut Meter hoch.
Leider liegt der Leerstand in der Siedlung, bei ca. 20% und durch solche negativen Ansichten, wird sich das wohl auch nicht ändern lassen.

Die Anwohner benötigen dringend Parkplätze und dafür könnte doch ein alter Block abgerissen werden? Leider wurde diese Idee bisher abgelehnt bzw. nicht ernsthaft in betracht gezogen. Im Gegenzug gibt es eine Wiese, die als Komposter benutz wird, der zuständige Hausmeisterdienst legt hier den Rasenschnitt ab.
Weiterhin steht ein Multicar für den Winterdienst fein säuberlich geparkt im Unterholz.

Fein säuberlich stimmt leider nicht ganz, das Fahrzeug leckt an zwei Stellen. Das Getriebe und ein Hydraulikarm lassen Flüssigkeit ab. Ich denke mal hier sollte etwas unternommen werden!

Noch etwas Positives sieht man in der Aufforstung im hinteren Bereich der Siedlung, hier wurden Bäume und Sträucher gepflanzt.

Mittlerweile sind einige Wochen vergangen und es zieht wieder Leben in einige Häuser ein, aber leider ohne eine vorherige Bekanntgabe an die Anwohner.
In einer scheinbaren "Nacht & Nebelaktion" wurden Fakten geschaffen!
Eigenlich sollten Flüchtlinge und andere Asylbewerber "Dezentral" in den Städten und Gemeinden untergebracht werden um sich so leichter integrieren zu können. Hier werden aber wieder viele Menschen in einen Block untergebracht und somit sind auch die Probleme mit den Anwohner vorprogrammiert.
Es ist schon bedenklich, da sollen unsere Bürger Asylbewerber und sonstige Kriegsflüchtlinge mit offenen Armen emfangen, aber keiner sagt Ihnen, wann der Besuch kommt!
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1 Kommentar
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Andreas Buser aus Bitterfeld-Wolfen | 02.12.2014 | 07:44   Melden
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