Ausstellungseröffnung „Neue Heimat –Meine Heimat? Beispiele gelungener Integration im Landkreis Anhalt-Bitterfeld"

Wann? 02.05.2016 10:00 Uhr bis 02.05.2016 13:00 Uhr

Wo? Kreisvolkshochschule, Lindenstraße 12A, 06749 Bitterfeld-Wolfen DE
Bitterfeld-Wolfen: Kreisvolkshochschule |

Der Verein "Frauen helfen Frauen" e.V. eröffnet am 02. Mai 2016 seine Wanderausstellung „Neue Heimat –Meine Heimat? Beispiele gelungener Integration im Landkreis Anhalt-Bitterfeld“ um 10:00 Uhr in der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld, Lindenstraße 12a im OT Bitterfeld. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Europawoche unter dem Thema „Flucht und Migration im 21. Jahrhundert – Europas Verantwortung in der Welt“ statt.

Zur Ausstellungseröffnung wird eine Akteurin der Ausstellung, Tatjana Krawtschenko, einige Worte über ihre Geschichte berichten. Zusätzlich wird es einen Redebeitrag mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema „Flucht und Migration“ geben. Kulturell wird es musikalisch von Orlando Garcia umrahmt. Im Anschluss erfolgt ein interkulturelles Kochen mit Flüchtlingen, Migrantinnen und Einheimischen, bei dem die Begegnung an erster Stelle steht und somit zum Abbau von Vorurteilen dient.

Das Projekt zur Ausstellung, welches 2014 stattfand, wurde im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Hintergrund der Ausstellung: Vorherrschende Vorurteile, rechtsextremistisches Gedankengut gegenüber Migranten und fremdenfeindliches Handeln sind leider weit verbreitet. Ein Grund für „Frauen helfen Frauen“ e.V. ein Projekt zu initiieren, welches ein Bewusstsein für andere Kulturen und dessen Menschen durch Aufklärung und Begegnungen schaffen möchte. Dabei gab und gibt es gerade in Hinsicht auf Integration viel Nachholbedarf. Anhand von durchgeführten Interviews zeigten wir nicht nur die Gründe für eine Auswanderung auf, sondern auch wie erfolgreich Integration verlaufen kann. Das Thema wurde dabei aus der Sicht von MigrantInnen aufgearbeitet, so dass ein persönlicher und individueller Zugang zu der Thematik geschaffen wurde. Des Weiteren wurde ein Poetry Slam veranstaltet und Workshops mit dem Inhalt "interkulturelles Kochen" an Schulen durchgeführt. Dadurch ließen sich Vorurteile auf lebendige Weise enthebeln und Menschen mit fremdenfeindlicher Gesinnung werden nicht nur mit bloßen Fakten auf Papier, sondern mit den Menschen und deren Leben konfrontiert.

Der Eintritt ist frei.

Gefördert wird die Veranstaltung durch das Land Sachsen-Anhalt.
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