Beileidsbekundung an Pro Wolfen

Sehr geehrte Mitglieder des Bürgervereins Pro Wolfen,

ich möchte Ihnen auf diesem Weg mein Beileid
zum Ableben Ihres Vorstandes aussprechen.


Zwar bin ich noch ein wenig irritiert über die Tatsache, dass dieser Trauerfall noch immer nicht öffentlich bekannt wurde, zumal dieses tragische Ereignis bereits vor geraumer Zeit stattge-funden haben muss... Und ich hoffe, ich irre mich...

Sie fragen sich, wie ich zu dieser Annahme komme? Ganz einfach, urteilen Sie selbst:

Mit Schreiben vom 20.03.2014 bat der gemeinnützige Verein Florian Reuden e.V. den Vor-stand des BV Pro Wolfen um ein Vertragsangebot zur Nutzung des Tiergeheges anlässlich des Tiergehegefestes 2014 in Reuden. Als Antworttermin wurde langfristig auf den 31.05.2014 orientiert. Da dieses Schreiben nicht beantwortet wurde, befürchtete ich bereits das Schlimms-te.

Die Tragödie wurde für mich immer wahrscheinlicher, als auch auf das 2. Schreiben des Flori-an Reuden vom 10.06.2014 keine Antwort erfolgte.

Voller Verzweiflung versuchte ich den Rechtsbeistand des BV telefonisch zu erreichen. Es gelang mir nicht. Daraufhin sandte ich in letzter Hoffnung am 19.06. eine Mail an Herrn Dr. Dr. Gueinzius mit der Bitte, um dringliche Antwort. Nichts…

Heute ist es für mich Gewissheit, Ihr Vorstand ist nicht mehr im Amt oder verschollen oder gar tot. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum Ihr satzungsgemäß der Traditionspflege ver-pflichteter Verein den Antrag zur Durchführung des traditionellen Festes am Tiergehege Reu-den einfach ignoriert und damit eine schöne Tradition gefährdet. Ihr in öffentlichen Gremien agierender Verein wird sich doch nicht einfach tot stellen und simpelste Regeln des Umgangs miteinander ignorieren? Nein, das tut er sicher nicht, oder?

Jetzt wissen Sie, woher ich vom Verschwinden Ihres Vorstands weiß und warum der Autor dieser Glosse Sie bittet: Stellen Sie die Kommunikationsfähigkeit Ihres Vorstandes wieder her. Geben Sie Ihrem Verein wieder eine Stimme!

Sollte ich mich jedoch aber irren und nur mangelnde Kooperationsbereitschaft Ihres Vorstan-des oder einzelner seiner Mitglieder Ursache der ausstehenden Antworten an den Florian Reuden sein, bitte ich Sie herzlich, Ihrem Vorstand mitzuteilen, dass man Anträge gestattet oder ablehnt, aber nicht ignoriert.

Ihr Mitbürger

Willy Schmidt
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