Fachvortrag "Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei“

Wann? 12.06.2017 13:00 Uhr

Wo? Heinrich-Heine-Gymnasium, Reudener Straße 74, 06766 Bitterfeld-Wolfen DE
Bitterfeld-Wolfen: Heinrich-Heine-Gymnasium |

Der Verein „Frauen helfen Frauen“ e.V. präsentiert
am 12. Juni 2017
um 13:15 Uhr
im Heinrich-Heine-Gymnasium
einen Fachvortrag zum Thema "Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei“ von Frau Henrike Voigtländer.

Frau Voigtländer studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin. Sie ist Doktorandin am Zentrum für Zeithistorische Forschung und untersucht Geschlechterverhältnisse im Betriebsleben der DDR. Neben ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit Gender und Rechtsextremismus und ist freie Mitarbeiterin der Amadeu Antonio Stiftung.

Der Fach-Vortrag ist eine Ergänzung zur aktuelle gezeigten Ausstellung "Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei", welche noch bis zum 14. Juli 2017 kostenlos im Frauenzentrum besichtigt werden kann.

Eine Ausstellung zu rechtsextremen Frauen in der DDR klingt erst mal ungewöhnlich. Rechtsextremismus in der DDR wird selten thematisiert und rechtsextreme Frauen wurden von der Forschung lange Zeit nicht beachtet. Die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung will diesen Teil der deutschen Geschichte nun erklären. In der Ausstellung „Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS (Ministerium für Staatssicherheit) und Polizei“ zeigt sie seit Dezember Recherchen aus der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. Vier Fallbeispiele behandeln die Biografien rechtsextremer Frauen und den Umgang der Behörden mit ihnen. Die Ausstellung der Amadeu Antionio Stiftung widmet sich einer Forschungslücke und zeigt Recherchen aus der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi- Unterlagen.
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