Festveranstaltung: 15 Jahre Ambulanter Hospizdienst Wolfen e.V.

Wann? 23.09.2017 15:00 Uhr

Wo? Städtisches Kulturhaus Wolfen Saal 063, Puschkinstraße 3, 06766 Bitterfeld-Wolfen DE
Bitterfeld-Wolfen: Städtisches Kulturhaus Wolfen Saal 063 | 15 Jahre ambulante Hospizdienste in Wolfen

Am 17. April 2002 wurde auf Initiative von Pater Fritz Biermann und Frau Anneliese Krannich von 30 Gründungsmitgliedern eine ambulante Hospizinitiative gegründet.

Mit der Einrichtung einer hauptamtlichen Koordinatorenstelle war 2007 der Übergang zu einem ambulanten Hospizdienst geschaffen. Als Mitglied im Hospiz-und Palliativverband Sachsen-Anhalt e.V. ist es unser Ziel, schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in der Zeit des Abschiednehmens und danach zu betreuen.

In den vergangenen 15 Jahren ist unser Verein im Altkreis Bitterfeld immer bekannter geworden, die Akzeptanz unserer ehrenamtlichen Arbeit stieg ständig. Wir versuchen mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, sei es durch die Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen wie beispielsweise dem Familien-und Vereinsfest oder dem Seniorenmarkt; aber auch durch eigene Veranstaltungen wie die jährlichen Benefizkonzerte oder Fachvorträge, zum Beispiel zum Betreuungsrecht.

Am 23. September 2017 wird die Festveranstaltung anläßlich des 15. Hospizgeburtstags stattfinden. Wir möchte speziell aus diesem Anlass die Leitsätze der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen, deren Unterzeichner wir sind, vorstellen. Auch ein kultureller Teil soll das Ereignis würdigen. Wir würden uns freuen, wenn wir diesen Tag mit vielen Gästen feiern könnten.

Die Mitgliederversammlung des Hospiz Wolfen e.V. hat in diesem Frühjahr eine Änderung unseres Namens in „Ambulanter Hospizdienst Wolfen e.V.“ beschlossen. Wir wollen damit den Unterschied zu einem stationären Hospiz deutlich machen. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen begleiten dort, wo sich die Schwerstkranken und Sterbenden befinden: zu Hause, in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Und das mit großem persönlichen Engagement.

Heinrich Pera - ein katholischer Pfarrer und Wegbereiter der Hospizbewegung in der ehemaligen DDR in den achtziger Jahren- sagte dazu: "Der Mensch kann nur Mensch werden, wenn nach seiner Geburt Menschen da sind, für ihn, mit ihm. Er kann sich aus seinem Leben als Mensch nur verabschieden, wenn er in seinem Sterben nicht allein ist, sondern jemand da ist, für ihn, mit ihm."
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