Gelungene Veranstaltung "Inklusion von Anfang an"



Anlässlich des „Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ luden wir am 09. Mai 2018 zu einer Begegnungsveranstaltung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung in Form eines gemeinsamen „Picknicks“ und umrahmt von einem kulturellen und bildungsbezogenen Austausch nach Köthen ein.

Die Aula der Angelika-Hartmann-Schule war bis auf den letzten Platz besetzt und allen Gästen wurde ein wundervolles Programm geboten. Nach der Begrüßung durch Doreen Scheffler sprachen der Landrat Uwe Schulze und der stellvertretende Oberbürgermeister von Köthen, Herr Frohlow. Unter den Gästen waren unter anderem auch Bundestagsabgeordneter Kees de Vries, Landtagsabgeordnete Christina Buchheim und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Anja Sachenbacher. Der Kulturteil, in Form von kleinen Beiträgen der Angelika-Hartmann-Schule, Freien Schule Anhalt und Dr.-Samuel-Hahnemann-Schule, wurde von der örtlichen Teilhabemanagerin Franziska Siemke moderiert. Simultan wurde alles Gesprochene von Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt.

Unter dem Motto „Inklusion von Anfang an“ lag der Fokus in diesem Jahr insbesondere auf Kindern und Jugendlichen. Wenn Kinder früh lernen, mit Unterschieden umzugehen, macht sie das stark für die Zukunft. Voraussetzung dafür ist ein inklusives Aufwachsen und Lernen. Ziel unserer Aktion war es, die Gesellschaft stärker für Inklusion zu sensibilisieren und zu gewinnen.

Diese Veranstaltung erfolgte u.a. in Kooperation mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Diakonie Wolfen, dem Blinden- und Behindertenverband LSA e.V., der Lebenshilfe gemeinnützige GmbH Köthen und dem Klub für Körperbehinderte und ihre Freunde Bitterfeld.

Der Protesttag wurde 1992 von den Interessenvertretungen Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL) ins Leben gerufen und findet jährlich am 05. Mai statt. Ziel dieses Aktionstages ist es, auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam zu machen und sich dafür einzusetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Es geht darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.
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