Katharina von Bora und das Brehnaer Frauenkloster

Die Kunsthistorikerin Jutta Jahn.
Der Heimat- und Geschichtsverein Brehna lud in Kooperation mit "Frauen helfen Frauen" e.V. am 16. Mai 2017 zu einem Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "500 Jahre Reformation in Brehna und in Anhalt-Bitterfeld" ein.

Die Kunsthistorikerin Jutta Jahn berichtete den vielen Besucher*innen der Bürgerstube im alten Rathaus Brehna über das Leben von Katharina von Bora und das Brehnaer Frauenkloster. Dabei kamen viele interessante Fragen auf.

„Heiraten möchte ich schon, aber nicht jeden!“ Dieser Satz zeigt, wie stark Katharina von Bora war und wie sehr sie sich für ihre Rechte einsetzte. Damit machte sie vielen anderen Frauen Mut, denn zu dieser Zeit war es nicht selbstverständlich sich den Ehemann auszusuchen.

1499 wurde Katharina von Bora vermutlich auf einem Gut in Lippendorf geboren. Sie lebte als Schülerin einige Zeit im Augustinerinnenkloster in Brehna und heiratete später Martin Luther, der sie als „Schöpfungsgeschichte“ der Frauen nannte. Die beiden bekamen 6 Kinder zusammen.

Das Kloster in Brehna war ein sehr angesehenes Kloster, es kamen viele Nonnen und Schülerinnen aus weiter Entfernung und verbrachten dort ihre Zeit.

Text: Klara Dannenberg (Praktikantin)
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