One Billion Rising – Bitterfeld-Wolfen beteiligt sich an globaler Aktion

Wann? 22.02.2018 17:30 Uhr

Wo? Rathaus Bitterfeld-Wolfen, Rathauspl. 1, 06766 Bitterfeld-Wolfen DE
Bitterfeld-Wolfen: Rathaus Bitterfeld-Wolfen |



Am 22. Februar 2018 veranstaltet der Verein "Frauen helfen Frauen" e.V. in Kooperation mit der Tanzwerk GbR, dem Rolli-Tanz-Club (RTC) und dem Beirat für Menschen mit Behinderungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld (BMB) eine Aktion anlässlich der weltweiten Kampagne ONE BILLION RISING.

Beginn: 17:30 Uhr
Ort: Rathaus Wolfen

Rathausplatz 1
06766 Bitterfeld-Wolfen

Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Armin Schenk möchten wir auch in diesem Jahr ein wichtiges Signal senden und dem Aufruf "Schluss mit der alltäglichen Gewalt gegen Frauen und Mädchen" folgen.

Die Kampagne ONE BILLION RISING bringt weltweit Menschen jeden Alters an öffentlichen Orten zusammen, um dieses Thema in die Öffentlichkeit zu transportieren und für Respekt für alle zu tanzen. "Let us dance to end the violence – Let us shake the earth into awareness.”
Aus diesem Grund treffen wir uns am 22.02.2018 um 17:30 Uhr vor dem Rathaus in Wolfen. Nach einer Ansprache durch den Oberbürgermeister Armin Schenk wird die Sängerin Judith Hermann ein Lied singen, bevor wir alle gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen tanzen. Dabei geht es nicht um die perfekte Choreografie, sondern um die Aussage und den Zusammenhalt. Auch wer nicht mittanzen möchte, kann sich unserer Aktion sehr gern anschließen. Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, auch 2018 mit uns zu tanzen und sich zu solidarisieren. Je mehr, desto besser! Alter, Herkunft, geschlechtliche Identität spielen keine Rolle. Schlussendlich werden wir uns mit einer Kerze vor der Fahne der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ versammeln und der Opfer von Gewalt jeglicher Form gedenken.

In diesem Jahr bieten wir Interessierten vorherige Tanztrainings an:
- 03. Januar 2018 um 18:10 Uhr im Tanzwerk Bitterfeld
- 24. Januar um 20:20 Uhr im Frauenzentrum Wolfen (Anmeldung unter: 03494-21005)

Erstmalig werden bei dieser Aktion Menschen mit Behinderungen aktiv involviert und so gibt es spezielle Tanz-Training-Termine des RTC im Tanzwerk (Lindenstr. 14 in Bitterfeld) an folgenden Tagen:
- 06. Januar 2018 um 14:30 Uhr
- 03. Februar 2018 um 14:30 Uhr
- 17. Februar 2018 um 14:30 Uhr

Der Valentinstag am 14. Februar gilt als der „Tag der Liebenden“. – Eigentlich ein schöner Gedanke. Man schenkt sich zum Beispiel gegenseitig Blumen als Versicherung der Liebe und der gegenseitigen Zuneigung und erlebt vielleicht einen besonders harmonischen Tag miteinander. Keine Frage, nicht jeder Tag innerhalb einer Beziehung kann gleich harmonisch verlaufen, nicht immer können Verliebtheit und Liebe vorrangig unser Leben dominieren. Häusliche Gewalt ist kein Einzelfall, so trifft es statistischen Angaben zufolge jede vierte Frau in Deutschland, weltweit wird sogar jeder dritten Frau in ihrem Leben sexualisierte oder andere Gewalt angetan. Vor allem Frauen und Mädchen mit Behinderung(en) erleben sehr oft Gewalt und sind häufiger betroffen als weibliche Personen ohne Behinderung. Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat herausgefunden, dass Frauen mit Behinderungen 2- bis 3-mal so oft wie Frauen ohne Behinderungen sexuelle Gewalt erlebt haben. Doppelt so oft haben sie körperliche Gewalt erfahren und auch in Hinsicht seelischer Gewalt ist eine erhöhte Betroffenheitsrate zu verzeichnen. Darauf soll mit dieser Aktion hingewiesen werden, die Zivilgesellschaft aufmerksam und die Politik sensibilisiert werden.

Mit der weltweiten Kampagne One Billion Rising (englisch für „Eine Milliarde erhebt sich) erheben sich am Valentinstag rund um den Globus Milliarden von Frauen und Männern, um auf die alltäglich stattfindende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen und auf ein Ende der Gewalt hinzuwirken. Die „Milliarde“ steht für die statistische Aussage der UN, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen in ihrem Leben Opfer von Gewalt geworden sind. Initiiert wurde die Kampagne von der New Yorker Künstlerin Eve Ensler.
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