Rollifahrt durch Bitterfelder Innenstadt prüft Barrierefreiheit

Alle finden sich am Marktplatz Bitterfeld zusammen.
Menschen, die sich nur mit einem Rollstuhl fortbewegen können, stehen oft vor ungeahnten Hindernissen im Stadtgebiet. Um Barrieren aufzudecken und Vorschläge zur Beseitigung vermeidbarer Hindernisse zu entwickeln, lud das Netzwerk Inklusion Anhalt-Bitterfeld in Kooperation mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld am 20. März 2017 zu einer Rollifahrt ein.

Der Einladung folgten zahlreiche Betroffene und Interessierte, aber auch der Landrat Uwe Schulze und der Oberbürgermeister Armin Schenk nahmen an der Aktion teil. Gemeinsam ging es durch die Bitterfelder Innenstadt. Dabei wurde festgestellt, dass es neben teilweise gut ausgebauten Fußwegen und Straßen, leider viele Geschäfte und Arztpraxen gibt, die nicht barrierefrei sind. Stufen, fehlende Beschilderungen und/oder große Absätze erschweren den Alltag von Menschen mit Behinderungen, aber auch Älteren und Eltern mit Kinderwagen. Am Bahnhof informierten Mitarbeiter der Bahnhofsmission über ihre Arbeit, zu der ebenfalls die Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Behinderungen gehört.

Abschließend gab es eine gemeinsame Auswertung und Herr Heinrich vom Behindertenbeirat wurde für seine Auszeichnung im letzten Jahr geehrt. Fest steht, es war nicht die letzte Aktion dieser Art im Stadtgebiet Bitterfeld-Wolfen.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Mitteldeutsche Zeitung | Erschienen am 11.05.2017
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